Donnerstag, 22. Oktober 2009

Mit Maria Diener der Kirche

IV. Internationaler Weltkongress von Radio Maria in Collevalenza, Oktober 2009

Das Motto "Mit Maria Diener der Kirche" sagt schon viel von dem, was während dieses internationalen Kongresses von Radio Maria besprochen wurde - wie können wir diesem Projekt der Muttergottes und damit der Kirche noch besser dienen?

Ein Höhepunkt war die Teilnahme an der Audienz mit Papst Benedikt XVI. am Petersplatz. Der Papst begrüßt uns:
"Im besonderen begrüße ich die Abgesandten der Familie von Radio Maria, die aus den verschiedenen Kontinenten angereist sind, und ich ermutige sie dieses wichtige Werk im Dienst der Verkündigung des Evangeliums fortzusetzen."

P. Livio Fanzaga, Programmverantwortlicher der Weltfamilie und Programmdirektor von Radio Maria Italien, ermutigt uns:
"Liebe Freunde,
es handelt sich um eine allgemeine Meinung bei der Tatsache, dass der 4. Kongress der Weltfamilie von Radio Maria zahlreiche Früchte getragen hat. Sowohl unter den Obmännern, als auch unter den Priesterdirektoren ist das Bewusstsein darüber, wie wichtig das Projekt von Radio Maria sei, gewachsen. Man hat große Lust verspürt zu erlernen und zu wachsen. Der Heilige Vater hat glaubwürdig und öffentlich mitgeteilt, für wie wichtig die Kirche das Werk Radio Marias zur Evangeliumsverbreitung hält und er hat uns ermutigt weiterzumachen. Es ist bereits das dritte Mal, dass Benedikt XVI. die Mission Radio Marias fördert: Einmal ganz privat in einem Schreiben, sofort nach seiner Wahl zum Papst, und zweimal während der öffentlichen Audienz.


Die Heilige Jungfrau hat uns aus jeder Ecke der Welt zusammengeführt, damit wir ihr gemeinsam in der Realisierung ihres Projektes dienen mögen. Wir müssen uns wie eine einzige große Familie fühlen, weil wir es auch sind.

Unsere Verantwortung ist gewachsen, und dies nicht nur gegenüber unseren Zuhörern, sondern auch gegenüber der Kirche. Wir müssen alle, ein jeder in seinem Bereich, mit Intelligenz, Seriosität und Hingabe arbeiten. Wir stehen im Dienste der Heiligen Jungfrau und wir können sie nicht enttäuschen. Der Geist des Kongresses muss von uns auf unsere Vereinigungen und Arbeitsbereiche übertragen werden. Wir müssen den Menschen Enthusiasmus verleihen und sie durch unser Beispiel anspornen. Es handelt sich um ein ganz besonderes Werk, welches die Madonna in unsere Hände gelegt hat. Wir sollten uns auch sofort wieder an unsere Arbeit machen."

Der President der Weltfamilie von Radio Maria schreibt:
"We must now roll up our sleeves, because all the 58 radios currently operating have dedicated themselves to uniting their efforts to allow us, in three years, to bring our presence in Africa to many more than the current 15 countries covered, with strong action in terms of training and development of the network. The Ivory Coast, Ethiopia, Ghana, Guinea Conakry, Niger and Zimbabwe have already requested our presence. We proceed as always with a great spirit of humility, certain that the Blessed Virgin will always be at our side." Emanuele Ferrario, WF President (WfMagazine, Nov. 2009)

Donnerstag, 1. Oktober 2009

ein engel

ein ganzes jahr haben wir sie gesucht... und oft war da gar kein hoffnungsschimmer.

mein auftrag war ja vor allem anderen, eine geschäftsführerin zu finden und einzuschulen.

eines morgens stand sie plötzlich da und nach dem interview war es klar - das ist sie!

eine woche später (1.9.09) hab ich ihr schon alles übergeben und mein büro geräumt...

so schnell kann das gehen, wenn der himmel will. dann brauchen wir gar nichts mehr dazu tun.

es genügt wirklich, wenn wir unser mögliches tun, auch wenn es fruchtlos scheint - der himmel kann in einem augenblick alles geben!

Sonntag, 13. September 2009

katholisch!

'ein schöner bericht, und kommt richtig katholisch rüber' so das stolze sms von meiner kleinen schwester als sie den bericht in der orf sendung orientierung vom 13.9.09 sieht.




radio maria ist viel lebensnaher als man vielleicht annimmt, es ist ganz konkret bei den menschen, in ihrem alltag, in ihren sorgen und herausfordrungen.. und tatsächlich ist das leben in afrika nicht ohne, da tuts gut, ausbildung und praktische infos über hygiene, gesundheit, landwirtschaft, armutsbekämpfung etc. etc. zu bekommen. und das tut radio maria mehr als alle anderen radios und reicht bis zu menschen in den abgelegensten winkeln, bis dorthin, wo kein komerzielles radio interesse hat zu senden.

und die menschen danken es mit ihrer liebe für radio maria und zur muttergottes!

Freitag, 28. August 2009

workshop für unsere missionare

eine gruppe junger männer, darunter auch eine mutige junge frau und eine ordensschwester, alle voll im einsatz für das radio der schönsten aller frauen - für radio maria in tanzania.
für einen dreitägigen workshop haben wir diese mitarbeiter, die für radio maria in ihren regionen alles geben, nach dar es salaam geholt und trainiert.

es waren tage der gemeinschaft und des aufbruchs. viel ist schon geschehen, wunderbar die rückmeldungen der hörer, aber vieles liegt noch vor uns..

und dafür haben wir uns gestärkt im austausch, durch training, durch gespräch auf sendung, durch gemeinsames gebet und eine abschliessende heilige messe, die live von der wiese vor dem studio ins ganze land ausgestrahlt wurde.

nach dieser gemeinsamen zeit wurden unsere jungen missionare wieder in ihre regionen gesandt, um nun mit noch mehr elan radio maria bekannt zu machen und menschen für radio maria zu begeistern. beten wir für sie!

Mittwoch, 15. Juli 2009

good news for dar es salaam!

die gute nachricht für die 5 millionenstadt dar es salaam wird bald auf radio maria tanzania über ukw ausgestrahlt!

die muttergottes hat unsere mühe und unseren glauben belohnt ..

seit vielleicht 10 jahren bemüht man sich und die behörde sagt, selbst wenn eine frequenz in dar es salaam frei würde, hätte radio maria kaum chancen.

doch gegen alle hoffnung haben wir gehofft und gekämpft - wohl wissend, dass die muttergottes immer siegt - und tatsächlich haben wir eine frequenz für dar es salaam zugesprochen bekommen. (wir dürfen auf der frequenz von zanzibar auch in dar es salaam ausstrahlen.) noch bevor ich diesen juli nach italien und österreich aufgebrochen bin hatte ich die baugenehmigung in der hand. das war zwar so abenteuerlich, dass ich beinahe meinen flug verpasst hätte, aber ich dickschädel wollte ohne diese papier nicht weg.... :-)


jetzt warten wir darauf, dass die technik hier ankommt und dann wird sich einiges tun in radio maria tanzania, besonders weil sich ja auch das sendestudio in dar es salaam befindet.
es wird mit vielen neuen hörern und ehrenamtlichen zu ganz neuem leben erwachen.

gepriesen sei der herr!

Samstag, 4. Juli 2009

treffen in tansania?


so das erste email von gabriele konrad, einige monate später kam sie mit ihrem kamerateam um eine reportage für die orf sendung 'orientierung' zu drehen...

Dienstag, 30. Juni 2009

grazie alessandro

vieles haben wir gemeinsam erlebt, erlitten, gefeiert. in wenigen tagen beginnt etwas neues für alessandro - unser kontinentalverantwortlicher für afrika hat einen neuen weg der nachfolge eingeschlagen.. wir werden ihn vermissen. beten wir für ihn, die muttergottes wird ihm immer nahe sein - er hat so viel für ihr radio bewirkt! danke......

Mittwoch, 10. Juni 2009

malawi und sambia

unerwartet hats mich nach malawi und sambia verschlagen.. erst hatte ich keine so große freude, weil so viel zu tun ist, aber dann war es richtig schön und sogar entspannend. was mich so beeindruckt ist, dass jedes radio maria für mich wie eine neue welt ist und doch sind da so viele gemeinsamkeiten und wir sind wirklich eine familie.
gemeinsam mit meinem wirtschaftsprüfer haben wir versucht, ratschläge für die administration der radios zu geben, haben ein buchhaltungsprogramm installiert und die mitarbeiter trainiert.
die reise von mangochi nach chipata mit dem auto - entlang der grenze zu mosambique - hat der seele gut getan. eine gegend mit zarten farben, vorsichtigen hügeln und schlichter schönheit.
die menschen sind unglaublich freundlich.. eine stunde haben wir an der straße in malawi verbracht, weil der neugewählte präsident mitten auf der strasse eine rede gehalten hat. dann sind wir nachts in chipata angekommen, aber es war nichts zu sehen von einer stadt. seit tagen gab es hier keinen strom, erst am letzten tag unseres aufenthalts gab es mehr als kerzenlicht.
in sambia ist radio maria derzeit nur im osten zu hören, während das radio in malawi fast das ganze land erreicht. ich bete, dass die radios rasch weiterwachsen können - die leute lieben radio maria so sehr.. was für eine kraft für ihr leben!

Dienstag, 5. Mai 2009

da muss die himmelmami ihr hände im spiel gehabt haben

ich muss euch eine sehr nette geschichte erzählen:

ich hab eine neue mitarbeiterin, eine ganz liebe. sie hatte gestern ihren ersten arbeitstag. am abend ist sie in mein büro gekommmen, um mich zu fragen, ob ich diejenige war, die ihr im november 2007 einen rosenkranz geschenkt hat..

ich war 2007 das erste mal in tansania. an einem der letzten tage hab ich im buchladen der erzdiözese ein paar karten gekauft. lucy hat damals dort gearbeitet. ihr ist mein bunter, selbstgeknüpfter rosenkranz am handgelenk aufgefallen und ich hab ihn ihr spontan geschenkt. er war mir sehr lieb.. und nachher hats mich beinahe (!) gereut ;-)

gestern abend fragt sie mich, ob ich es war, die ihr damals den rosenkranz geschenkt hat.. sie hatte sich wieder erinnert........

(ps: ich hab damals im buchladen einen neuen rosenkranz aus wunderschönem schwarzen holz gekauft, es war der letzte und ich hab mich sehr darüber gefreut. als ich rausgekommen bin aus dem geschäft hat ein priester den rosenkranz an meinem handgelenk gesehen und bewundert und.. ich hab ihn ihm schweren herzens geschenkt. ich dachte mir, jetzt erst recht .. oder so ähnlich.. grins. einfallsreich wie die muttergottes ist, kann ich mich also auf weitere überraschungen freuen...... )

Montag, 13. April 2009

freu dich, du himmelskönigin


kristo amufufuka! amefufuka kwelikweli, haleluya!
ihr werdet bestimmt erraten was das heisst - jesus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden, halleluja!

welche freude.... licht und hoffnung .. SIEHE ICH MACHE ALLES NEU!


der herr durchdringt durch seinen tod und seine auferstehung das leben und den tod und ein neuer tag bricht an, sein reich kommt, er stirbt um für immer in uns zu leben und uns zu neuem leben zu erwecken.. ? *schwärm*

bis 2 Uhr morgens haben wir hier auferstehung gefeiert.. wunderbar und festlich: die kirche voller blumen - ein fast betörender duft, wunderschöne lieder - teils bekannte melodien, teils ganz afrikanisch, ein chor mit etwa 60 sängern hat das halleluja von händel gesungen.. etwa 40 taufen von jugendlichen und erwachsenen, 10 hochzeiten..
und große freude. ich möchte zu ostern am liebsten mit allen tanzen und jubeln!
wir werden nie völlig erfassen können, was dieses fest tatsächlich zu bedeuten hat. was es heisst, dass gott seinen einzigen sohn hingibt um uns zu erlösen.

Samstag, 11. April 2009

hoc est hodie..


dieser tag ist heute..

der herr gibt sein leben für uns hin. verweilen wir mit maria unter dem kreuz und bestaunen wir gemeinsam seine liebe,
versuchen wir nachzuahmen, erlauben wir ihm, für uns - für dich, für mich - sein leben zu geben.......
nach dem reichtum seiner gnade.. (eph 1,7)

bitten wir IHN, dass er unsere schuld, alles was wir sind mit hineinnimmt in seinen tod, dass er uns reinigt, dass wir mit ihm als neue menschen auferstehen.. ersehnen wir seine auferstehung!

GESEGNETE OSTERN!


ps: wenn ihr zeit habt, lest die predigten von papst benedikt in diesen tagen - sie haben's in sich ;-)
http://www.kath.net/

"Der Kelch gefüllt mit dem Wein seiner Liebe. Der Kelch bedeutet Hochzeit: Nun ist die Stunde da, auf die die Hochzeit von Kana geheimnisvoll hingedeutet hatte. Ja, die Eucharistie ist mehr als Mahl, sie ist Hochzeit. Und diese Hochzeit beruht auf der Selbstschenkung Gottes bis in den Tod hinein."
(Benedikt XVI., Gründonnerstag09)

Freitag, 20. März 2009

heute kann ich helfen..


Wir wollen den Herrn lieben mit ganzem Herzen und ganzer Kraft, und er sagt uns auch, wie wir das tun sollen – indem wir ihn im Nächsten entdecken, ihn im Nächsten lieben, aufnehmen, helfen, trösten, zu Essen geben… Ich spüre, wie mein Herz sich verkrampft und eine Antwort sucht: Herr, wie kann ich dich noch mehr lieben und noch mehr dein Wort befolgen – besonders hier in Afrika, besonders in dieser Fastenzeit?

Ich habe alles im Überfluss… Ich esse, lebe, genieße, konsumiere in dem Wissen, dass gleich neben meinem Haus Menschen sind, die hungern und zuwenig haben; dass rund um mich und auf dem ganzen Kontinent Menschen sind, die Not leiden.

Ich weiß, dass ich helfen möchte, dass ich mich ganz verschenken möchte. Bestimmt zählt diese Sehnsucht nach Hingabe. Und doch merke ich, dass wir in dieser Zeit gerufen sind, den ganz konkreten Schritt zu setzen und in unserem Alltag uns bewusst für den Verzicht zu entscheiden.

Nein, wir können deshalb nicht alle satt machen, schon gar nicht hier. Ich kann nicht einmal für jene, die Tag für Tag vor meinem Haus sitzen – ohne Arbeit, ohne Geld… – eine Lösung finden, ohne meine Mission und Sendung zurück zu lassen. Wir können nicht alle satt machen, nicht alle Kranken und Gefangenen besuchen. Nicht einmal in Europa können wir alle Fremden und Obdachlosen aufnehmen – und schon gar nicht die Not aller Herzen lindern. Aber es ist gut, dass das weh tut. Und niemand verlangt, dass wir allen auf einmal helfen müssen.

Also fang ich wieder klein an: Was kann ich weglassen? Wo kann ich helfen? Wie kann ich trösten? Heute kann ich jemanden finden, dem ich helfen kann; jemanden, in dem ich Jesus sehen kann.

Wenn meine Nachbarin auf das Frühstück verzichtet oder nur kaltes Wasser bereitet für sich und ihre Familie, um mit einem Stück Kohle auf ihrem Ofen vor dem Haus einen ganzen Tag (also für Mittag- und Abendessen) auszukommen, und ich mich ärgere, weil ich keine Schokolade habe, dann ist das ja wirklich beschämend!

Machen wir also unsere Augen auf, und bereiten wir in unserem Leben und unseren Herzen dem Herrn eine neue Heimat. Eine bescheidene Heimat, eine einfache, liebliche Heimat, damit er bei uns bleibt und sich wohlfühlt…

Die Muttergottes kann uns dabei helfen. Manchmal denke ich an ihr Heim in Nazareth, stelle es mir schön und bescheiden vor und bitte sie, auch bei mir Ordnung zu machen… Sie will ich um Rat fragen und so versuchen, mich von manchem zu trennen, was ich eigentlich nicht brauche, und noch viel mehr auf die Not der anderen zu achten und Jesus in ihnen zu sehen. Und mit Bruder Franziskus die geliebte Schwester Armut umarmen, die uns zu so großer innerer Kraft helfen kann.

Verzichten ist wirklich oft ein Kraftakt! Und um kräftig zu werden, braucht es wie immer vor allem Training. Jetzt ist also die Zeit zum „trainieren“. Oft ist der Trainingsplan allzu ehrgeizig, aber nur Mut! – und das sag ich jetzt vor allem zu mir selber: Der Herr sieht unser Mühen und verspricht den „Gerechten das ewige Leben“ (Mt 25,46).

Der Himmel wartet! Darum wollen wir kämpfen und durch die Wüste gehen, um das Licht der Auferstehung zu sehen.

Montag, 2. März 2009

rückenwind..

Meine Mama war bei mir!!!!!! Und meine kleinste Schwester, sie fehlt mir eigentlich fast am meisten .. es war so schön, meine kleine Welt mit ihnen zu teilen, ihnen zu zeigen, wo und wie ich lebe und was so los ist.

Wir konnten auch eine gemeinsame, erfolgreiche Reise nach Mahenge - ins Landesinnere - machen. Das war wirklich etwas besonderes. Mama war beeindruckt von der fruchtbaren Gegend und der Bescheidenheit des Lebens - und vom Bischof. Er ist wirklich eine besondere Persönlichkeit! Erfolgreich war die Reise deshalb, weil wir einen sehr sehr gut geeigneten Platz für eine Solarsendeanlage gefunden haben. Ganz hoch oben auf über 1.250 Meter Seehöhe wird das Radio sehr weit reichen, das ganze Tal und die nächste große Stadt (Ifakara) abdecken und ausserdem gibt es dort noch kein anderes Radio und das ist immer besonders aufregend und besonders wertvoll..

Und dann war Barbara (Freundin, Kollegin und Mitarbeiterin von Radio Maria Österreich - und überhaupt ist ihr Herz größer als sie selber) auf Besuch! Es war so schön, gemeinsam zu arbeiten, zu beten, zu singen. Jesus weiss schon, warum er seine Jünger meist zu zweit aussendet! Sie fehlt mir schon....

Wir haben mit Hilfe der Techniker aus Italien die Sendeanlage am Kilimanjaro auf Sendung gebracht. Große Freude!
Und ich weiss mich mit ihr und auch mit Radio Maria Österreich (Barbara hat so viel erzählt) jetzt noch mehr verbunden!!


Gestern hab ich zum ersten Mal ein Email von Mama bekommen (sie ist sonst nicht so ein 'Computer-freak' ;-) .. hab mich so gefreut!!

"liebling! wie geht es dir? barbara ist ja vermutlich schon abgereist. hast du noch immer so viel stress oder sind auch die techniker schon nach italien zurückgeflogen? für uns war der flug und alles sehr schön und problemlos, weniger problemlos ist die umgewöhnung auf europäische zustände - dieser unnötige überfluss! katharina und ich bemühen uns besonders jetzt in der fastenzeit, bescheidener zu leben (ohne dass wir deshalb etwas vermissen müssen). wir schätzen alles viel mehr! papa ist sehr glücklich, dass wir wieder hier sind. ich habe während des fluges noch lange nachgedacht.. und ich bin zu der erkenntnis gekommen , dass dich die muttergottes und jesus auf jeden fall beschützen!!! hab auch am morgen am tag unseres abflugs eine interessante erfahrung in der kapelle nach der hl. messe gehabt: ich habe jesus ganz innig gebeten, dass er dir einen starken schutzengel gibt, auch meinen liebling den hl. erzengel rafael habe ich sehr "bekniet"- plötzlich hatte ich das gefühl, dass jesus (oder rafael) mir sagt, dass du zwei schutzengel hast einen links und einen rechts und dass der hl. rafael noch über sie wacht - ich glaub nach dem was wir bei der fahrt zum flughafen erlebt haben, dass da was dran ist! bitte sende uns die e-mail adresse von f. chrysanthus , f. aloysi und vom bischof (falls es eine gibt).

bussis von mama und kathi

Freitag, 13. Februar 2009

good news

ja wirklich, alles wird gut!
Danke für euer Gebet - alle unsere Sendeanlagen laufen wieder....
Und der Präsident der Weltfamilie, Emanuele Ferrario, ist heut morgen hier um uns zu helfen. Ich bin sehr froh!
Und ich hab ein gutes Gefühl, ich glaub, wir können wieder einen großen Schritt nach vorne machen. Das müssen wir auch. Wir dürfen wirklich nicht ruhen solange es noch Menschen gibt, denen niemand von der Liebe Gottes erzählt hat.
Vergangenes Wochenende war ich in Mahenge - im Landesinneren, man fährt ziemlich lang um auf einem sehr hohen Berg anzukommen auf dem ein 'verträumtes Städtchen' liegt und danach ist so gut wie nichts mehr - naja, nicht nichts.. die Straßen enden und die Weite des Selousparks beginnt.
Wir durften beim Bischof wohnen und viel Zeit mit ihm verbringen. Er ist ein sehr beeindruckender und bescheidener Mensch. Und er freut sich so auf Radio Maria. Es wird das erste Radio sein, dass in dieser Gegend hörbar ist.
Es wird ein Segen sein.....
Signore Ferrario hat erzählt, wie er erlebt, dass auf der ganzen Welt Menschen ihr Leben ändern, weil sie Radio Maria hören. Und dass er glaubt, dass das Radio der Teil eines wunderbaren Plans der Muttergottes ist um die Welt zu erneuern. Seine Liebe und sein starker Glaube sind ansteckend!

Montag, 2. Februar 2009

was für ein montag...


Manchmal gibt es Montage, an denen die Decke einstürzt. So einer ist heut. Ich komm ins Büro um lauter Hiobsbotschaften zu vernehmen - 4 Sendeanlagen sind ausgefallen, kaputte Maschinen, kein Strom, kein Internet, kein Geld... Aber ein Problem nach dem anderen - es gibt für alles eine Lösung.
Ich habe keine Reservetransmitter mehr. Und auch im Studio hier hatten wir übers Wochenende ein Problem, aber immerhin ist dieses schon gelöst und die Befürchtung, dass wir das Radio ganz abdrehen müssen war umsonst.
Aber wenn Sendeanlagen ausfallen, sollte das nicht einmal Minuten dauern, um den Schaden zu beheben.. und jetzt braucht es wohl Tage oder Wochen....
Ich konnte zwar ein paar gute Techniker auftreiben, aber ich kann ihnen nicht einfach erlauben, dass sie an unseren Maschinen herumschrauben, weil sie sie noch nicht kennen und erst eine Einschulung brauchen. Die Techniker aus Italien können auch nicht von einen Tag auf den anderen hierher kommen und das Hauptproblem sind die Ersatzteile, die man hier nicht bekommen kann. Als hätte ich sonst keine Probleme........

Naja, es ist ja das Radio der Muttergottes und wenn wir nicht weiterwissen, dann muss sie sich halt auch was einfallen lassen ;-)

Ich weiss schon, dass sie manchmal eine Humor hat, den ich nicht ganz versteh.. aber ich lieb sie trotzdem -- und wie!!!

Samstag, 31. Januar 2009

was brauchen wir wirklich?

Jetzt hab ich lang nichts hören lassen.... Es war zu viel los hier! Ein Freund hat schon gefragt, ob ich - ganz in der katholischen Tradition - den blogspot bis Lichtmess weihnachtlich halte *schmunzel*
Also .. ich leb noch!
Ein wirklicher Grund war, dass ich keine Fotos mehr machen kann, weil mein Reisegepäck verloren gegangen ist. Auch mein Handy wurde mir gestohlen und so hab ich nichts mehr von all diesen wichtigen Sachen - auch kein Aufnahmegerät ...
Nun, der Laptop ist noch da!
Und bei der Gelegenheit ist mir wieder einmal aufgefallen, dass wir so vieles eigentlich gar nicht brauchen und dass ich wirklich alles hab. (Und bald hab ich auch wieder neue Lieblingssachen, die ich überall hin mitnehmen kann .. bis sie wieder verlorengehen.)
Und wenn ich dann die Frauen hier am Land anschaue, wie sie mit Mühe den großen Wasserkrug am Kopf tragen, um zu Waschen und am Rücken die Kohle um zu Kochen, wobei sie sich bemühen, mit einem Stück Kohle den ganzen Tag auszukommen.... Dann fühl ich so viel Mitleid mit uns undankbaren Europäern. Erst gestern hat mir eine liebe Freundin gesagt: "Wie kann man nur daran zweifeln, dass es Gott gibt? Vielleicht könnt ihr ihn in Europa vergessen, weil ihr alles habt... Aber wir hier in Afrika, wir brauchen ihn und er ist immer da!"

Mittwoch, 24. Dezember 2008

ich stehe staunend vor dir!

As the mercy of the eternal Love became boundless, in the middle of the night, His Light became a Child.


Like this the infinite became so small, the incomprehensible became comprehensible, the almighty became weak ... to make us learn how to love!
Blessed Christmasdays!

...ER kommt als kleines Baby - wir können es nicht fassen,
darum lasst uns staunen, anbeten, lieben....
Und ER wird in uns wohnen und wir werden seine Wunder sehen und seine Werke tun!
XAIRE! Welche Freude!!

Gesegnetes Weihnachtsfest!



Dienstag, 16. Dezember 2008

Im Süden....

Ich bete um Weihnachtsgnaden für die Menschen, denen wir hier im Süden von Tansania begegnet sind.

DAS geistliche Zentrum von Tansania ist immer noch Ndanda, wo deutsche Benediktinermönche ein Kloster, naja fast eine kleine Stadt, aufgebaut haben. Der Abt hat uns begleitet auf das Makonde Plateau. Die kleinen Dörfer dort mit ihren einfachen Lehmhütten, kleine Kapellen und Kirchen sind wunderschön. Aber ob ich hier leben möchte? Nur von dem was auf dem Feld wächst...

Wir finden hier einen geeigneten Platz für unsere Sendeanlage.
So wird die Reichweite in etwa aussehen:

Neben Ndanda, Masasi und der schönen Stadt Mtwara am Ozean waren wir auch im untersten Teil des Selous Parks. Dort sind wir so viel Hoffnungslosigkeit begegnet. Kinder und Erwachsene arbeiten in Minen, werden ausgebeutet und arbeiten in höchster Lebensgefahr - oft brechen Stollen ein und niemand macht sich die Mühe, die Verschütteten auszugraben... die Kirchen, die ich sonst überall in Afrika als das "Schmuckstück" des Dorfes und - wenn auch einfach - immer mit so viel Liebe gepflegt vorgefunden habe, sind hier schmutzig und fast ein wenig schaurig. In Nachingwea kommen wir zurecht als gerade ein Dieb auf der Straße verbrannt wird. Ich wusste, dass das 'üblich' ist, aber .. es mit eigenen Augen zu sehen hat mich so mitgenommen, dass ich tagelang daran denken musste. Wie viel ist ein Menschenleben wert?

Warum kann die Korruption hier nicht ein für alle mal bekämpft und ausgerottet werden? Sie reicht bis in die kleinsten Lebensbereiche der Menschen hier und findet ihren Gipfel bei den ganz "Großen". Es tut so weh.

Von Advent und Weihnachten merkt man hier nichts.
Auch in der Stadt oder in den Kirchen gibt es kaum Zeichen, kaum Bräuche.

Bin froh, bald nach hause zu fahren....

Freitag, 12. Dezember 2008

Bin gerade in Mtwara..... wow, hier ist es schoen und friedlich ..
so sauber, es gibt ueberhaupt kaum Autos - wie in einer anderen Zeit.
Morgen geht's weiter nach Ndanda und Masasi. Bitte helft mir beten, damit wir den richtigen Platz fuer die Solarsendeanlage finden... gar nicht einfach!
DANKE!! :-)

Montag, 1. Dezember 2008

Manchmal gibt es Montage, an denen die Decke einstürzt. So einer war heut morgen. Ich komm ins Büro um lauter Hiobsbotschaften zu vernehmen - Sendeausfälle, kaputte Maschinen, kein Strom, kein Internet, kein Geld... Aber ein Problem nach dem anderen - es gibt für alles eine Lösung. Momentan weiß ich nicht, wovon ich die Löhne und die Stromrechnungen bezahlen soll. Ich warte auf die Unterstützung aus Italien, aber ich weiß, dass auch die Weltfamilie kein Geld hat… (Alessandro, der Verantwortliche für Afrika, hat die letzen Flüge von seinem privaten Geld bezahlt.) Und dabei haben wir noch so viel vor!

Bitte helft mit, wenn ihr eine Möglichkeit habt, die Projekte von Radio Maria zu unterstützen!
Vielleicht könnt ihr eine Sammlung machen für Radio Maria Tansania und unsere Arbeit hier?
Die Bankverbindung: ASSOCIATION OF RADIO MARIA, ACCOUNT NUMBER: 02J1042992800,

Vielleicht möchtet ihr sogar eine Solar-Sendeanlage adoptieren?
Muss doch großartig sein, wenn man hier sein Geld anlegen kann mit der Gewissheit, dass die Rendite unglaublich ist: Tausende Menschen können in einem entlegenen Teil Afrikas Radio Maria hören, mit Radio Maria beten, Informationen wie Nachrichten aber auch Bildung über Landwirtschaft, Gesundheit, etc. bekommen und wie überall auf der Welt kann Radio Maria ihr Leben verändern. Wenn ihr da Interesse habt, schreibt mir ein Email: johanna@radiomaria.at. Weitere Infos auch unter www.radiomaria.org.

Noch eine Frage: Vielleicht habt ihr Kontakte zu Institutionen, die mit Radio Maria in Afrika kooperieren könnten? Wir haben hier ein Trainingszentrum für ganz Afrika angemietet von einer katholischen Gemeinschaft (gegen einen symbolischen Mietzins) in dem wir nun Vortragsräume, Studios, Multimediaraum, Übernachtungsmöglichkeiten etc. einrichten und wo die Mitarbeiter der afrikanischen Radio Marias ausgebildet und trainiert werden sollen, wo aber auch immer externe Leute an Trainings und Ausbildungen teilnehmen können. Geführt wird es großteils von Ehrenamtlichen, von Spezialisten, die bereit sind, ihr Know-How zur Verfügung zu stellen und von italienischen Zivildienern. So wird Radio Maria auch seinem Bildungsauftrag hier in Afrika noch mehr gerecht werden. (Wir haben dazu eine religionsunabhängige NGO gegründet, damit auch ‚neutrale’ Institutionen kooperieren können.)