Montag, 13. April 2009

freu dich, du himmelskönigin


kristo amufufuka! amefufuka kwelikweli, haleluya!
ihr werdet bestimmt erraten was das heisst - jesus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden, halleluja!

welche freude.... licht und hoffnung .. SIEHE ICH MACHE ALLES NEU!


der herr durchdringt durch seinen tod und seine auferstehung das leben und den tod und ein neuer tag bricht an, sein reich kommt, er stirbt um für immer in uns zu leben und uns zu neuem leben zu erwecken.. ? *schwärm*

bis 2 Uhr morgens haben wir hier auferstehung gefeiert.. wunderbar und festlich: die kirche voller blumen - ein fast betörender duft, wunderschöne lieder - teils bekannte melodien, teils ganz afrikanisch, ein chor mit etwa 60 sängern hat das halleluja von händel gesungen.. etwa 40 taufen von jugendlichen und erwachsenen, 10 hochzeiten..
und große freude. ich möchte zu ostern am liebsten mit allen tanzen und jubeln!
wir werden nie völlig erfassen können, was dieses fest tatsächlich zu bedeuten hat. was es heisst, dass gott seinen einzigen sohn hingibt um uns zu erlösen.

Samstag, 11. April 2009

hoc est hodie..


dieser tag ist heute..

der herr gibt sein leben für uns hin. verweilen wir mit maria unter dem kreuz und bestaunen wir gemeinsam seine liebe,
versuchen wir nachzuahmen, erlauben wir ihm, für uns - für dich, für mich - sein leben zu geben.......
nach dem reichtum seiner gnade.. (eph 1,7)

bitten wir IHN, dass er unsere schuld, alles was wir sind mit hineinnimmt in seinen tod, dass er uns reinigt, dass wir mit ihm als neue menschen auferstehen.. ersehnen wir seine auferstehung!

GESEGNETE OSTERN!


ps: wenn ihr zeit habt, lest die predigten von papst benedikt in diesen tagen - sie haben's in sich ;-)
http://www.kath.net/

"Der Kelch gefüllt mit dem Wein seiner Liebe. Der Kelch bedeutet Hochzeit: Nun ist die Stunde da, auf die die Hochzeit von Kana geheimnisvoll hingedeutet hatte. Ja, die Eucharistie ist mehr als Mahl, sie ist Hochzeit. Und diese Hochzeit beruht auf der Selbstschenkung Gottes bis in den Tod hinein."
(Benedikt XVI., Gründonnerstag09)

Freitag, 20. März 2009

heute kann ich helfen..


Wir wollen den Herrn lieben mit ganzem Herzen und ganzer Kraft, und er sagt uns auch, wie wir das tun sollen – indem wir ihn im Nächsten entdecken, ihn im Nächsten lieben, aufnehmen, helfen, trösten, zu Essen geben… Ich spüre, wie mein Herz sich verkrampft und eine Antwort sucht: Herr, wie kann ich dich noch mehr lieben und noch mehr dein Wort befolgen – besonders hier in Afrika, besonders in dieser Fastenzeit?

Ich habe alles im Überfluss… Ich esse, lebe, genieße, konsumiere in dem Wissen, dass gleich neben meinem Haus Menschen sind, die hungern und zuwenig haben; dass rund um mich und auf dem ganzen Kontinent Menschen sind, die Not leiden.

Ich weiß, dass ich helfen möchte, dass ich mich ganz verschenken möchte. Bestimmt zählt diese Sehnsucht nach Hingabe. Und doch merke ich, dass wir in dieser Zeit gerufen sind, den ganz konkreten Schritt zu setzen und in unserem Alltag uns bewusst für den Verzicht zu entscheiden.

Nein, wir können deshalb nicht alle satt machen, schon gar nicht hier. Ich kann nicht einmal für jene, die Tag für Tag vor meinem Haus sitzen – ohne Arbeit, ohne Geld… – eine Lösung finden, ohne meine Mission und Sendung zurück zu lassen. Wir können nicht alle satt machen, nicht alle Kranken und Gefangenen besuchen. Nicht einmal in Europa können wir alle Fremden und Obdachlosen aufnehmen – und schon gar nicht die Not aller Herzen lindern. Aber es ist gut, dass das weh tut. Und niemand verlangt, dass wir allen auf einmal helfen müssen.

Also fang ich wieder klein an: Was kann ich weglassen? Wo kann ich helfen? Wie kann ich trösten? Heute kann ich jemanden finden, dem ich helfen kann; jemanden, in dem ich Jesus sehen kann.

Wenn meine Nachbarin auf das Frühstück verzichtet oder nur kaltes Wasser bereitet für sich und ihre Familie, um mit einem Stück Kohle auf ihrem Ofen vor dem Haus einen ganzen Tag (also für Mittag- und Abendessen) auszukommen, und ich mich ärgere, weil ich keine Schokolade habe, dann ist das ja wirklich beschämend!

Machen wir also unsere Augen auf, und bereiten wir in unserem Leben und unseren Herzen dem Herrn eine neue Heimat. Eine bescheidene Heimat, eine einfache, liebliche Heimat, damit er bei uns bleibt und sich wohlfühlt…

Die Muttergottes kann uns dabei helfen. Manchmal denke ich an ihr Heim in Nazareth, stelle es mir schön und bescheiden vor und bitte sie, auch bei mir Ordnung zu machen… Sie will ich um Rat fragen und so versuchen, mich von manchem zu trennen, was ich eigentlich nicht brauche, und noch viel mehr auf die Not der anderen zu achten und Jesus in ihnen zu sehen. Und mit Bruder Franziskus die geliebte Schwester Armut umarmen, die uns zu so großer innerer Kraft helfen kann.

Verzichten ist wirklich oft ein Kraftakt! Und um kräftig zu werden, braucht es wie immer vor allem Training. Jetzt ist also die Zeit zum „trainieren“. Oft ist der Trainingsplan allzu ehrgeizig, aber nur Mut! – und das sag ich jetzt vor allem zu mir selber: Der Herr sieht unser Mühen und verspricht den „Gerechten das ewige Leben“ (Mt 25,46).

Der Himmel wartet! Darum wollen wir kämpfen und durch die Wüste gehen, um das Licht der Auferstehung zu sehen.

Montag, 2. März 2009

rückenwind..

Meine Mama war bei mir!!!!!! Und meine kleinste Schwester, sie fehlt mir eigentlich fast am meisten .. es war so schön, meine kleine Welt mit ihnen zu teilen, ihnen zu zeigen, wo und wie ich lebe und was so los ist.

Wir konnten auch eine gemeinsame, erfolgreiche Reise nach Mahenge - ins Landesinnere - machen. Das war wirklich etwas besonderes. Mama war beeindruckt von der fruchtbaren Gegend und der Bescheidenheit des Lebens - und vom Bischof. Er ist wirklich eine besondere Persönlichkeit! Erfolgreich war die Reise deshalb, weil wir einen sehr sehr gut geeigneten Platz für eine Solarsendeanlage gefunden haben. Ganz hoch oben auf über 1.250 Meter Seehöhe wird das Radio sehr weit reichen, das ganze Tal und die nächste große Stadt (Ifakara) abdecken und ausserdem gibt es dort noch kein anderes Radio und das ist immer besonders aufregend und besonders wertvoll..

Und dann war Barbara (Freundin, Kollegin und Mitarbeiterin von Radio Maria Österreich - und überhaupt ist ihr Herz größer als sie selber) auf Besuch! Es war so schön, gemeinsam zu arbeiten, zu beten, zu singen. Jesus weiss schon, warum er seine Jünger meist zu zweit aussendet! Sie fehlt mir schon....

Wir haben mit Hilfe der Techniker aus Italien die Sendeanlage am Kilimanjaro auf Sendung gebracht. Große Freude!
Und ich weiss mich mit ihr und auch mit Radio Maria Österreich (Barbara hat so viel erzählt) jetzt noch mehr verbunden!!


Gestern hab ich zum ersten Mal ein Email von Mama bekommen (sie ist sonst nicht so ein 'Computer-freak' ;-) .. hab mich so gefreut!!

"liebling! wie geht es dir? barbara ist ja vermutlich schon abgereist. hast du noch immer so viel stress oder sind auch die techniker schon nach italien zurückgeflogen? für uns war der flug und alles sehr schön und problemlos, weniger problemlos ist die umgewöhnung auf europäische zustände - dieser unnötige überfluss! katharina und ich bemühen uns besonders jetzt in der fastenzeit, bescheidener zu leben (ohne dass wir deshalb etwas vermissen müssen). wir schätzen alles viel mehr! papa ist sehr glücklich, dass wir wieder hier sind. ich habe während des fluges noch lange nachgedacht.. und ich bin zu der erkenntnis gekommen , dass dich die muttergottes und jesus auf jeden fall beschützen!!! hab auch am morgen am tag unseres abflugs eine interessante erfahrung in der kapelle nach der hl. messe gehabt: ich habe jesus ganz innig gebeten, dass er dir einen starken schutzengel gibt, auch meinen liebling den hl. erzengel rafael habe ich sehr "bekniet"- plötzlich hatte ich das gefühl, dass jesus (oder rafael) mir sagt, dass du zwei schutzengel hast einen links und einen rechts und dass der hl. rafael noch über sie wacht - ich glaub nach dem was wir bei der fahrt zum flughafen erlebt haben, dass da was dran ist! bitte sende uns die e-mail adresse von f. chrysanthus , f. aloysi und vom bischof (falls es eine gibt).

bussis von mama und kathi

Freitag, 13. Februar 2009

good news

ja wirklich, alles wird gut!
Danke für euer Gebet - alle unsere Sendeanlagen laufen wieder....
Und der Präsident der Weltfamilie, Emanuele Ferrario, ist heut morgen hier um uns zu helfen. Ich bin sehr froh!
Und ich hab ein gutes Gefühl, ich glaub, wir können wieder einen großen Schritt nach vorne machen. Das müssen wir auch. Wir dürfen wirklich nicht ruhen solange es noch Menschen gibt, denen niemand von der Liebe Gottes erzählt hat.
Vergangenes Wochenende war ich in Mahenge - im Landesinneren, man fährt ziemlich lang um auf einem sehr hohen Berg anzukommen auf dem ein 'verträumtes Städtchen' liegt und danach ist so gut wie nichts mehr - naja, nicht nichts.. die Straßen enden und die Weite des Selousparks beginnt.
Wir durften beim Bischof wohnen und viel Zeit mit ihm verbringen. Er ist ein sehr beeindruckender und bescheidener Mensch. Und er freut sich so auf Radio Maria. Es wird das erste Radio sein, dass in dieser Gegend hörbar ist.
Es wird ein Segen sein.....
Signore Ferrario hat erzählt, wie er erlebt, dass auf der ganzen Welt Menschen ihr Leben ändern, weil sie Radio Maria hören. Und dass er glaubt, dass das Radio der Teil eines wunderbaren Plans der Muttergottes ist um die Welt zu erneuern. Seine Liebe und sein starker Glaube sind ansteckend!

Montag, 2. Februar 2009

was für ein montag...


Manchmal gibt es Montage, an denen die Decke einstürzt. So einer ist heut. Ich komm ins Büro um lauter Hiobsbotschaften zu vernehmen - 4 Sendeanlagen sind ausgefallen, kaputte Maschinen, kein Strom, kein Internet, kein Geld... Aber ein Problem nach dem anderen - es gibt für alles eine Lösung.
Ich habe keine Reservetransmitter mehr. Und auch im Studio hier hatten wir übers Wochenende ein Problem, aber immerhin ist dieses schon gelöst und die Befürchtung, dass wir das Radio ganz abdrehen müssen war umsonst.
Aber wenn Sendeanlagen ausfallen, sollte das nicht einmal Minuten dauern, um den Schaden zu beheben.. und jetzt braucht es wohl Tage oder Wochen....
Ich konnte zwar ein paar gute Techniker auftreiben, aber ich kann ihnen nicht einfach erlauben, dass sie an unseren Maschinen herumschrauben, weil sie sie noch nicht kennen und erst eine Einschulung brauchen. Die Techniker aus Italien können auch nicht von einen Tag auf den anderen hierher kommen und das Hauptproblem sind die Ersatzteile, die man hier nicht bekommen kann. Als hätte ich sonst keine Probleme........

Naja, es ist ja das Radio der Muttergottes und wenn wir nicht weiterwissen, dann muss sie sich halt auch was einfallen lassen ;-)

Ich weiss schon, dass sie manchmal eine Humor hat, den ich nicht ganz versteh.. aber ich lieb sie trotzdem -- und wie!!!

Samstag, 31. Januar 2009

was brauchen wir wirklich?

Jetzt hab ich lang nichts hören lassen.... Es war zu viel los hier! Ein Freund hat schon gefragt, ob ich - ganz in der katholischen Tradition - den blogspot bis Lichtmess weihnachtlich halte *schmunzel*
Also .. ich leb noch!
Ein wirklicher Grund war, dass ich keine Fotos mehr machen kann, weil mein Reisegepäck verloren gegangen ist. Auch mein Handy wurde mir gestohlen und so hab ich nichts mehr von all diesen wichtigen Sachen - auch kein Aufnahmegerät ...
Nun, der Laptop ist noch da!
Und bei der Gelegenheit ist mir wieder einmal aufgefallen, dass wir so vieles eigentlich gar nicht brauchen und dass ich wirklich alles hab. (Und bald hab ich auch wieder neue Lieblingssachen, die ich überall hin mitnehmen kann .. bis sie wieder verlorengehen.)
Und wenn ich dann die Frauen hier am Land anschaue, wie sie mit Mühe den großen Wasserkrug am Kopf tragen, um zu Waschen und am Rücken die Kohle um zu Kochen, wobei sie sich bemühen, mit einem Stück Kohle den ganzen Tag auszukommen.... Dann fühl ich so viel Mitleid mit uns undankbaren Europäern. Erst gestern hat mir eine liebe Freundin gesagt: "Wie kann man nur daran zweifeln, dass es Gott gibt? Vielleicht könnt ihr ihn in Europa vergessen, weil ihr alles habt... Aber wir hier in Afrika, wir brauchen ihn und er ist immer da!"

Mittwoch, 24. Dezember 2008

ich stehe staunend vor dir!

As the mercy of the eternal Love became boundless, in the middle of the night, His Light became a Child.


Like this the infinite became so small, the incomprehensible became comprehensible, the almighty became weak ... to make us learn how to love!
Blessed Christmasdays!

...ER kommt als kleines Baby - wir können es nicht fassen,
darum lasst uns staunen, anbeten, lieben....
Und ER wird in uns wohnen und wir werden seine Wunder sehen und seine Werke tun!
XAIRE! Welche Freude!!

Gesegnetes Weihnachtsfest!



Dienstag, 16. Dezember 2008

Im Süden....

Ich bete um Weihnachtsgnaden für die Menschen, denen wir hier im Süden von Tansania begegnet sind.

DAS geistliche Zentrum von Tansania ist immer noch Ndanda, wo deutsche Benediktinermönche ein Kloster, naja fast eine kleine Stadt, aufgebaut haben. Der Abt hat uns begleitet auf das Makonde Plateau. Die kleinen Dörfer dort mit ihren einfachen Lehmhütten, kleine Kapellen und Kirchen sind wunderschön. Aber ob ich hier leben möchte? Nur von dem was auf dem Feld wächst...

Wir finden hier einen geeigneten Platz für unsere Sendeanlage.
So wird die Reichweite in etwa aussehen:

Neben Ndanda, Masasi und der schönen Stadt Mtwara am Ozean waren wir auch im untersten Teil des Selous Parks. Dort sind wir so viel Hoffnungslosigkeit begegnet. Kinder und Erwachsene arbeiten in Minen, werden ausgebeutet und arbeiten in höchster Lebensgefahr - oft brechen Stollen ein und niemand macht sich die Mühe, die Verschütteten auszugraben... die Kirchen, die ich sonst überall in Afrika als das "Schmuckstück" des Dorfes und - wenn auch einfach - immer mit so viel Liebe gepflegt vorgefunden habe, sind hier schmutzig und fast ein wenig schaurig. In Nachingwea kommen wir zurecht als gerade ein Dieb auf der Straße verbrannt wird. Ich wusste, dass das 'üblich' ist, aber .. es mit eigenen Augen zu sehen hat mich so mitgenommen, dass ich tagelang daran denken musste. Wie viel ist ein Menschenleben wert?

Warum kann die Korruption hier nicht ein für alle mal bekämpft und ausgerottet werden? Sie reicht bis in die kleinsten Lebensbereiche der Menschen hier und findet ihren Gipfel bei den ganz "Großen". Es tut so weh.

Von Advent und Weihnachten merkt man hier nichts.
Auch in der Stadt oder in den Kirchen gibt es kaum Zeichen, kaum Bräuche.

Bin froh, bald nach hause zu fahren....

Freitag, 12. Dezember 2008

Bin gerade in Mtwara..... wow, hier ist es schoen und friedlich ..
so sauber, es gibt ueberhaupt kaum Autos - wie in einer anderen Zeit.
Morgen geht's weiter nach Ndanda und Masasi. Bitte helft mir beten, damit wir den richtigen Platz fuer die Solarsendeanlage finden... gar nicht einfach!
DANKE!! :-)

Montag, 1. Dezember 2008

Manchmal gibt es Montage, an denen die Decke einstürzt. So einer war heut morgen. Ich komm ins Büro um lauter Hiobsbotschaften zu vernehmen - Sendeausfälle, kaputte Maschinen, kein Strom, kein Internet, kein Geld... Aber ein Problem nach dem anderen - es gibt für alles eine Lösung. Momentan weiß ich nicht, wovon ich die Löhne und die Stromrechnungen bezahlen soll. Ich warte auf die Unterstützung aus Italien, aber ich weiß, dass auch die Weltfamilie kein Geld hat… (Alessandro, der Verantwortliche für Afrika, hat die letzen Flüge von seinem privaten Geld bezahlt.) Und dabei haben wir noch so viel vor!

Bitte helft mit, wenn ihr eine Möglichkeit habt, die Projekte von Radio Maria zu unterstützen!
Vielleicht könnt ihr eine Sammlung machen für Radio Maria Tansania und unsere Arbeit hier?
Die Bankverbindung: ASSOCIATION OF RADIO MARIA, ACCOUNT NUMBER: 02J1042992800,

Vielleicht möchtet ihr sogar eine Solar-Sendeanlage adoptieren?
Muss doch großartig sein, wenn man hier sein Geld anlegen kann mit der Gewissheit, dass die Rendite unglaublich ist: Tausende Menschen können in einem entlegenen Teil Afrikas Radio Maria hören, mit Radio Maria beten, Informationen wie Nachrichten aber auch Bildung über Landwirtschaft, Gesundheit, etc. bekommen und wie überall auf der Welt kann Radio Maria ihr Leben verändern. Wenn ihr da Interesse habt, schreibt mir ein Email: johanna@radiomaria.at. Weitere Infos auch unter www.radiomaria.org.

Noch eine Frage: Vielleicht habt ihr Kontakte zu Institutionen, die mit Radio Maria in Afrika kooperieren könnten? Wir haben hier ein Trainingszentrum für ganz Afrika angemietet von einer katholischen Gemeinschaft (gegen einen symbolischen Mietzins) in dem wir nun Vortragsräume, Studios, Multimediaraum, Übernachtungsmöglichkeiten etc. einrichten und wo die Mitarbeiter der afrikanischen Radio Marias ausgebildet und trainiert werden sollen, wo aber auch immer externe Leute an Trainings und Ausbildungen teilnehmen können. Geführt wird es großteils von Ehrenamtlichen, von Spezialisten, die bereit sind, ihr Know-How zur Verfügung zu stellen und von italienischen Zivildienern. So wird Radio Maria auch seinem Bildungsauftrag hier in Afrika noch mehr gerecht werden. (Wir haben dazu eine religionsunabhängige NGO gegründet, damit auch ‚neutrale’ Institutionen kooperieren können.)

Samstag, 29. November 2008

2 days mit Radio Maria

Zwei meiner Lieblingstage im Jahr sind die zwei Tage mit der Weltfamilie von Radio Maria, die wir jährlich Ende November feiern und wo alle 60 Radio Marias weltweit zusammen geschalten sind. Heuer hab ich sie noch einmal ganz anders erlebt. Wir hatten hier in Afrika zwar nicht so viele internationale und kontinentale Zusammenschaltungen, wie etwa in Österreich und ich war heuer auch redaktionell kaum beteiligt, aber als ich Freitag abends mit dem Auto unterwegs war konnte ich im Autoradio mit Österreich und Deutschland mitbeten, meine Freunde im Radio hören, in vielen Sprachen, auch auf Deutsch… Da konnt ich die Tränen kaum zurückhalten! Schon unglaublich….. es ist ein Wunder, ganz klar. Die Muttergottes hat mit Radio Maria das größte internationale Netzwerk geschaffen, größer als jedes andere Radio, und vereint uns im Gebet. Radio Maria erreicht über UKW mehr als 300 Millionen Menschen und es werden täglich mehr als 20 Millionen Rosenkränze gebetet. Was für eine Kraft! Sie möchte Radio Maria wirklich verwenden, um die Welt zu verändern. Und es beginnt – mitten unter uns!
Amen :-)

Donnerstag, 27. November 2008

my mission

Jetzt bin ich schon mehr als drei Monate hier. Ich erinnere mich an die Worte von Präsident Ferrario – in den ersten drei Monaten wirst du lernen und dann kannst du richtig los legen. Vielleicht hab ich schon früher richtig losgelegt, aber andrerseits.. sind wir ja immer noch dabei an der Basis zu bauen und die Grundsteine zu legen, damit Radio Maria in Tanzania seine große Mission noch besser erfüllen kann.
Wir müssen vor allem das Bewusstsein schaffen, dass Radio Maria Tansania den Menschen hier gehört – ein Geschenk der Muttergottes, das sie ihnen anvertraut, das sie aber auch unterstützen, um das sie sich auch kümmern müssen. Und ich glaube so fest an dieses Projekt. Ich bin sicher, dass es funktionieren kann, dass Radio Maria Tansania sich durch die Spenden der Hörer hier finanzieren kann - denn obwohl die Menschen hier arm sind, sind sie doch bereit zu geben! Und sie lieben Radio Maria so sehr! (Hab entdeckt, dass man in manchen Gegenden – besonders dort, wo Radio Maria das einzige Radio ist – die Radiogeräte ‚Radio Maria’ nennt. Die Menschen gehen also ins Geschäft, um ein ‚Radio Maria’ zu kaufen … :-) )
Vor drei Jahren hat es eine Erhebung gegeben und dabei ist herausgekommen, dass wir an die fünf Millionen Tageshörer haben. Jetzt haben wir drei neue Frequenzen und sollten mehr als 25% der Bevölkerung erreichen.. man kann sich ausrechnen, wie viele das sind bei 40 Mio. Einwohnern! Und wir arbeiten an der weiteren Ausbreitung.
Wenn also viele viele bereit sind, wenig zu geben, ist es möglich, dass der normale Sendebetrieb finanziert wird. Es ist mehr ein logistisches Problem.

Ganz wichtig war das Finden neuer Mitglieder im Verein – es sind jetzt 12. Wir haben also einen neuen Verein, einen aktiven Vorstand und einen neuen Präsidenten. Bin sicher, dass das Radio nur gut funktioniert, wenn da auch ein Vorstand ist, der es wirklich leitet und führt. Helft mir bitte für die neuen Verantwortlichen und ihre Arbeit zu beten.

eine Schnur zur Mutter

Ich hatte wieder Besuch aus Italien von der Weltfamilie. Und damit ist ein arbeitsreiche und beinahe schlaflose Woche vorbei gegangen. Wichtige und gute Tage für Radio Maria Tansania! Bin müde aber sehr froh!

Paolo Taffuri hat für die zwei Tage in der Weltfamilie von Radio Maria (Freitag 28.11. und Samstag 29.11.) über die Bedeutung des Rosenkranzes in Afrika recherchiert:

"Die Marienverehrung in Afrika ist sehr stark. Die Verbindung zur Madonna ergibt sich zum großen Teil daraus, dass sie Frau und Mutter ist. Maria als Lebensspenderin, als diejenige, die dem Erlöser das Leben geschenkt hat, in der afrikanischen Kultur verbunden mit dem Kreislauf des Lebens und der Natur. Angela, eine Mitarbeiterin von World Family of Radio Maria in Tansania hat mir erklärt, wie die afrikanische Frau, die selbst Leben schenkt, in der Madonna eine Gleichgestellte findet, eine Reise- und Lebensgefährtin, die Trost spendet und unterstützt in den schwierigen Momenten des Lebens, denn sie weiß, welchen Schmerz eine Frau und Mutter erleidet. Maria ist auch diejenige, mit der man das Leben feiert und sich über eine Geburt freut, ihr dankt man für die kleinen und großen Gaben, welche die Afrikaner jeden Tag erhalten, denn auch sie freute sich über die kleinen und großen Freuden des täglichen Lebens und war dankbar. Die Madonna ist eine Gefährtin auf dem Weg und eine Führerin, deren Anwesenheit stets wahrgenommen wird. Als Frau und Mutter blickt sie direkt ins Herz der Afrikaner. Doch nicht nur das. Das Leben, das Maria auf der Erde führte, ist dem Leben vieler afrikanischer Frauen ähnlich. Es ist ein Leben voller Einfachheiten: Die Hausarbeit, das Erziehen der Kinder, der Mann, den man liebt und umsorgt, und dann die Verwandten, Freunde, Nachbarn, die Beziehungen innerhalb der Gemeinde. Die katholischen Frauen in einem Großteil Afrikas nehmen die Madonna als eine von ihnen wahr, eine, die all das erlebt hat, was sie jetzt auch erleben, dieselben Erfahrungen, die sie auch jetzt noch mit ihnen gemeinsam macht. Sie ist also eine Weggefährtin. Mit ihr fühlen sie sich niemals einsam.

Und das gilt nicht nur für die afrikanischen Frauen. Oftmals sehen die Jugendlichen Maria als eine wahre Mutter, besonders diejenigen, denen eine leibhaftige Mutter verwehrt blieb. Wie man weiß gibt es in Afrika unterhalb der Sahara die größte Rate an Waisenkindern. Viele von ihnen wenden sich an Maria als Mutter, als diejenige, die sich ihrer als Einzige annimmt. Ihr vertrauen sie ihre Träume und Sorgen an, ihre Wünsche und Ängste, ihren Kummer und ihre Freuden.

Deshalb ist der Rosenkranz ein Gebet, das man oft antrifft: In der Kirche, den Häusern, bei den Begegnungen der kleinen Kirchengemeinde. Vater Eugene, der Direktor von Radio Maria Ruanda hat mir davon erzählt, wie weit verbreitet die Gebetsgruppen sind, die den Rosenkranz beten. Nicht nur in den kleinen Kirchengemeinden, sondern auch in den Bewegungen und in Gruppen von Familien und Jugendlichen.

Der Rosenkranz ist das Gebet aller, besonders der Armen. Es ist das Gebet der Einfachheit, das alle aufsagen können, das Gebet, mit dem die Armen ihr Leben der Madonna anvertrauen. Niemand ist so arm, dass er den Rosenkranz nicht beten kann, denn während die Messe oder das Lesen des Wort Gottes einen gewissen intellektuellen Einsatz erfordern, ist dies für den Rosenkranz nicht der Fall. Und das ist auch einer der Gründe, weshalb der Rosenkranz das Hauptgebet Vieler geworden ist, der einfachste Weg, der Moment, in dem die Distanz zwischen Himmel und Erde sich verringert. Er ist auch das Gebet, das alle vereinigt, Reich und Arm, Gebildete und Ungebildete, er ist das Gebet, mit dem sich alle vor Gott gleich fühlen.

Die Hingabe an Maria und den Rosenkranz in Afrika lässt sich auch an fühlbaren und sichtbaren Zeichen unter den Menschen erkennen: Nicht selten trifft man Personen, die den Rosenkranz um den Hals tragen, ganz zu schweigen von denen, die an den Rückspiegeln der Autos aufgehängt sind. Viele tragen ihn, auch wenn sie das Gebet nicht vollständig kennen. In Tansania gibt es sogar Straßenhändler, die den Rosenkranz verkaufen. Ich glaube, dies ist eine der Bestätigungen dafür, dass der Rosenkranz ein wichtiger Bestandteil im Leben der Afrikaner ist.“

Mittwoch, 12. November 2008

Ein Zeugnis aus der Stille.....

Post von Vroni!!!!!
"Es braucht viele Orte, wo gebetet wird, wo Anbetung, Messe ist, weil so kann das "Licht der Liebe" (ein Ausdruck von Sr. Maria) - also Gott - das Licht der Welt immer größer werden durch die vielen kleinen Strahlen, die solche "Orte" sind und die wir selber sind!! Also sind wir Boten des Himmels, die helfen, dass der Himmel weit aufgeht! (also es liegt auch an uns ob der Himmel weit offen ist)"

Wie oft denk ich an Veronika, die Anfang Oktober Radio Maria, ihre Familie und überhaupt die Welt hinter sich gelassen hat, um auf der Kinderalm in Salzburg in ein kontemplatives Kloster einzutreten. Ich weiss, dass sie mir sehr nah ist im Gebet... Wir hatten beschlossen, gemeinsam 'auf Mission' zu gehen - ich nach Afrika und sie in die Stille, um von dort aus für die Welt zu beten. Welche Kraft geht aus von diesen wunderbaren, stillen Schwestern, die ihr Leben ganz hingeben!

"Ja, also ich erfahre hier viel Schönes, merke, dass Gott mich immer mehr an sich zieht - es ist erstaunlich so ein Leben ganz auf Ihn hin - auch nicht so ohne - ich sehe, wie klein ich bin und wie unwissend und, dass wir die Barmherzigkeit Gottes so brauchen. Kyrie eleison.

Und Maria! Sie ist immer da, mit aller Zärtlichkeit einer Mutter. Es ist schön so nah mit ihr zu leben. Der Rosenkranz begleitet mich sehr und hilf mir einzutauchen! Maria führ uns zu Jesus. Beanspruchen wir ihre Hilfe!"

Sie schreibt so schön - ich kann mich ganz in sie hineinfühlen! Sie fehlt mir.. und doch ist es etwas ganz Großes, sie auf der Kinderalm zu wissen!

Dienstag, 11. November 2008

Weh mir, wenn ich nicht das Evangelium verkünde! (1 Kor 9,16)


Manchmal fragen mich die Menschen hier, warum ich für Radio Maria arbeite anstelle den Menschen durch Projekte und Hilfsgüter etc. zu helfen. Ich möcht sehr gerne helfen und es gäbe so viele Möglichkeiten, aber ich weiß, ich hab eine ganz konkrete Mission...
Ich kann nicht erst alle Menschen satt machen und dann erst beginnen, das Evangelium zu verkünden! Radio Maria macht genau das richtige finde ich – mitten in aller Not (und die Not der inneren Leere und Verzweiflung in Europa ist mindestens genauso schlimm wie Armut und Elend hier in Afrika) ist es den Menschen nah - den Armen und Schwachen, den Traurigen und Einsamen, denen, die niemand haben und eint sie in einer großen Gebetsgemeinschaft, gibt ihnen eine Stimme und bringt ihnen den Herrn! Und gerade hier in Afrika erkennt man viel mehr, dass das mehr zählt, als alles andere. Wer Gott hat, hat die Fülle und unsere wahre Heimat und Sehnsucht ist der Himmel, der hier und jetzt beginnt, wenn wir Gott nahe sind und einander lieben.

„Selig die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich!“ (Mt 5,3)

Montag, 10. November 2008

Die üblichen und die unerwarteten Probleme... :-)

Möcht euch noch konkreter von meiner Arbeit erzählen:

Ich versuch hier alles Organisatorische zu managen.
Momentan beschäftigt mich auch regelmäßig die Technik. Hab schon viel über Sendeanlagen dazugelernt. Leider musst ich halt immer mehr Unzulänglichkeiten feststellen - oder auch Dinge, die einfach nie erledigt - Geräte, die nie angeschlossen wurden... und so muss ich eben den Technikern auf die Füsse steigen, damit sie die Probleme lösen, soweit sie können und für das was wir nicht hinkriegen, warten wir auf Techniker von der Weltfamilie bzw. suchen lokale, externe Spezialisten.

Was mich auch sehr in Anspruch nimmt ist die Neustrukturierung der Finanzen, die Einführung eines Buchhaltungsprogrammes.

Derzeit ist gerade wirklich sehr viel zu tun, weil wir nächste Woche Generalversammlung haben und Verantwortliche der Weltfamilie kommen. Also treffe ich täglich mögliche neue Mitglieder für Verein und Vorstand, neue Mitarbeiter, Kanditaten für die Geschäftsführung etc.
Und für die Generalversammlung muss ich noch Dinge wie Financial Reports und Strategical Plans ... vorbereiten.. *schwitz* ;-)

Nebenbei bin ich dabei ein System für Spenden über Handy einzurichten - das ist sehr vielversprechend, denn Banküberweisungen sind teuer und für viele Hörer nicht möglich, aber Handies haben hier alle. Weiters koordiniere ich den Bau einer neuen Sendeanlage am Kilimanjaro (wie ich ja schon erzählt hab) und werd für die Sendeanlage in Arusha einen neuen Standort finden und sie übersiedeln. Dann brauch ich auch noch Plätze für 3 Solarsendeanlagen, hab ich auch schon erzählt.. Da warten noch einige Reisen auf mich.
Ich verhandle mit anderen Radios über Konditionen, technische Möglichkeiten und die Realisierung von Projekten betreffend Vermietung unsrer Sendemasten an andere Radios und Fernsehstationen (Danke Gerald und Andreas für die Hilfe aus der Heimat betreffend der Windkonditionen in Tansania!) und setz Verträge auf, usw.

Und dann sind wir auch gerade daran, die Anlagen des Hauptstudios hier in Dar Es Salaam zu sanieren. Erst die Kapelle, die ist schon schön und wie neu.. nur der Klang ist noch ganz schlecht, um im Radio zu übertragen, muss ich noch eine Lösung finden für die Wände oder die Decke. Leider musste ich feststellen, dass viele der Mauern ganz grobe, große Risse haben und bevor das ganze Gebäude einbricht (na gut, gefährlich ist es noch nicht, aber trotzdem) müssen wir die Wände mit Eisen verstärken. Leider kann ich nicht das ganze Studio neu ausmalen, weil das Geld so knapp ist und es gibt Wichtigeres..

Ausserdem brauchen wir eine mutige Strategie für die Promotion. Ich träum immer noch davon, dass Mitarbeiter und Ehrenamtliche durch das Land ziehen mit einer Art 'Tourbus' um in allen Städten und Dörfern in den Regionen 'was los zu machen' mit Musik und vielleicht sogar Tanz, mit Infotischen und durch das Verteilen von Material....
Die Menschen wären begeistert, würden uns mit Freude aufnehmen und es wäre immer ein großes Fest, da bin ich überzeugt.

Jetzt laufen hier natürlich auch Vorbereitungen für die Welttage in der Weltfamilie von Radio Maria, die wir jedes Jahr Ende November (28. und 29.11.) feiern und wo alle Radio Maria Stationen weltweit (300 Mio Menschen können Radio Maria über UKW empfangen!) verbunden sind - ganz ganz starke Momente! Ich darf auch Zeugnis geben...

Ich geb meine 5 Brote und 2 Fische und hoffe und warte voll Vertrauen auf die wunderbare Brotvermehrung! :-)

Mittwoch, 5. November 2008

Im Norden Tansanias

Mein Gott, ist Tansania schön!
Besonders am Fuß des Kilimanjaro - alles ist üppig grün, Bananenfelder, Regenwald, Wasserfälle, ...
Herr, wie schön hast du diese Welt gemacht!

In Uomboni, nahe Moshi, aber schon ganz weit oben am Kilimanjaro, wo die Luft schon dünn ist, ist eine kleine Pfarre. Dort bauen wir unsere neue Sendeanlage. Vom Sendemasten aus glaubt man, den Kilimanjaro angreifen zu können, so nah ist er. Wäre nicht so viel zu tun gewesen, ich wäre glatt auf den Gipfel gewandert. Aber da braucht es (auch von Uomboni aus) ein paar Tage... ein andermal vielleicht!

In Moshi war es schön, auch den Bischof zu treffen - er freut sich schon sehr auf Radio Maria! Und nicht nur er!!

In Arusha aber gibt es einige Probleme. Einerseits ist der Standort schlecht, weil der Sendemast sich nicht am Gipfel befindet sondern etwa 800 Höhenmeter unterhalb und so können die Menschen in den Stadtteilen hinter dem Hügel Radio Maria gar nicht empfangen. Andrerseits gibt es keine Straße und als sie die Sendeanlage gebaut haben, musste das ganze Equipment auf den Berg getragen werden.. und noch heute schleppen wir den Treibstoff für den Generator. Ausserdem möchte der Besitzer des Zugangs jetzt eine große Stange Geld und für dieses Geld kann ich die Anlage schon an einen anderen Platz transferieren. Mal sehen!

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Kilimanjaro

Morgen früh fahr ich an den Fuss des Kilimanjaro, weil wir dort gerade einen neuen Sendemasten aufstellen. Mal sehen wie die Arbeiten vorangehen und ich muss noch organisieren, dass sie einen Zaun aufstellen rund um unsere Anlage und eine kleine Hütte bauen in der der "Watchman" leben kann. Leider müssen wir hier alle unsere Sendeanlagen bewachen lassen... In Morogoro hab ich ein wenig mit diesem bescheidenen Tansanier gesprochen, der dort Wache hält und wie ein Einsiedler in seiner kleinen Hütte lebt - weit ab vom Geschehen der Welt.. schon beeindruckend! Und da sagt die Mama, dass es wichtig ist, dass ich um die Finanzkrisen in Europa etc. bescheid weiß... ;-)))

Die Reise nach Njombe (im südlichen Tansania) vergangene Woche war recht interessant, aber jetzt ist es schwer zu entscheiden, denn es gibt mehrere Möglichkeiten und keine ist optimal.. Für die Solaranlage brauch ich eine Gegend, die halbwegs dicht besiedelt ist, um viele Menschen zu erreichen, wo es keinen Strom gibt (denn die Anschaffungskosten für die Solaranlage sind hoch), aber eine Straße soll vorhanden sein, die auf einen Berg/Hügel führt... ich würd ja gern eine auf dem Gipfel des Kilimanjaro aufstellen, aber das Signal reicht mit Solarbetrieb (also ca. 50 - 100 Watt Leistung) nur etwa 30 km, schade! :-)
Bitte helft mir in den nächsten Wochen um eine Frequenz hier in Dar Es Salaam zu beten - vielleicht tut sich eine neue Möglichkeit auf, ich hab da eine Idee.... und ich bin sicher, dass die Muttergottes schon einen genialen Plan hat. Ganz sicher.

Also, das war das Neueste in Kürze.
Bleibt nur noch zu sagen: Hl. Vater wir warten auf Ihren Besuch in Afrika nächstes Jahr!!!!

maji

So sieht's hier aus, wenn es einen Tag lang regnet.....



aber keine Aufregung - was bei uns unter Hochwasser in den Schlagzeilen wäre ist hier (der) ganz normal(e Wahnsinn) und regt niemand auf.. *schmunzel*