Mittwoch, 23. Februar 2011

Vieles ist geschehen in den letzten Monaten: Wir veranstalteten ein zweites Training für die Geschäftsführer aus den französisch sprachigen Ländern in Afrika hier in Dar Es Salaam. Es war grossartig sehr inspirierte, engagierte und kompetente Mitarbeiter zu trainieren!

Im November besuchte Radio Maria in Congo Brazzaville um einen Kurs für die Mitarbeiter zu halten und jetzt versuche ich die Radios zu unterstützen, das Gelernte zu implementieren.


Heuer haben wir wieder viele Kurse am Programm. Es ist noch so viel zu tun.........


Danke für Eure Unterstützung und Euer Gebet besonders heute an diesem Spendentag für Afrika in Radio Maria Österreich!!


...auf diesem Bild ist Avion, einer der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter von Radio Maria Congo Brazzaville in Pointe Noire. Seine Stimme strahlt so viel Lebenskraft aus. Als ich mit dem Taxi im Studio ankam, wollte ich mit ihm plaudern - und das seh ich ihn, wie er in seinen Rollstuhl hineinkrabbelt, die Schuhe anzieht und sich allein auf den Heimweg macht!
Das Leben bietet so viel mehr .... es geht wirklich vor allem darum, wie sehr wir Gott erlauben, in unser Leben zu kommen, wie sehr wir seiner Liebe vertrauen, durch alle Abartigkeiten .... Danke Avion für dein kraftvolles Zeugnis!

Samstag, 31. Juli 2010

Erstes Training in unserer Medienakademie!

Das erste Training, das wir veranstaltet haben fuer die Geschaeftsfuehrer und Buchhalter der Radios zum Thema "Administration&Finance" war wirklich gelungen!

Das Schoene war, dass alle voller Eifer und Wissensdurst waren.. so hat auch das Lehren richtig Spass gemacht!

Auch wenn diese erste Erfahrung noch ein wenig stressig war, ist doch alles gut gelaufen und war ja auch von unserem gemeinsamen Gebet getragen.

Also - wenn schon der Anfang so gut laeuft, sind wir wirklich zuversichtlich, dass hier etwas sehr Hilfreiches entstehen kann - Training und Ausbildung ist das, was die afrikanischen Radio (Maria) s am dringendsten brauchen!

Viel schwieriger ist es, die Teilnehmer jetzt auch im Alltag zu unterstuetzen und ihnen zu helfen, das Gelernte auch umzusetzen.....

Samstag, 29. Mai 2010

unterwegs ....

Vor wenigen Wochen war ich in Mozambique und jetzt zum ersten Mal in Westafrika in Sierra Leone und Burkina Faso.

Ich war im Nordwesten von Sierra Leone in Makeni - dort hat das Radio begonnen und noch seinen Hauptsitz. Wusste gar nicht, wie sehr mir das Landleben gefehlt hat... endlich raus aus der Stadt und ins Gruene (und Sierra Leone ist wirklich gruen und fruchtbar)... entlang von Reisfeldern und Kokospalmen sind wir auf einer unasphaltierten Strasse ganz schoen lang unterwegs gewesen. Im Radio hier ist noch viel zu tun und das groesste Problem ist, dass es in Makeni keinen Strom gibt. Radio Maria hat Strom vom Generator, aber der Diesel ist teuer - also sendet man hier nur 16h am Tag.

Jetzt bin ich in Freetown. Bald wird das Radio hier ein Studio eroeffnen.

Freetown scheint wie eine afrikanische Ausgabe von San Francisco oder Rio mit seinen huebeschen Huegeln (Loewen Bergen), die sanft in den Ozean tauchen. Alte Haeuser und die erste afrikanische Universitaet erinnern an die Zeit, in der befreite Sklaven hierher gebracht wurden, um ein neues Zuhause aufzubauen. (Fotogalerie rechts) Zehn Jahre schrecklicher Buergerkrieg haben die Entwicklung des Landes jedoch weit zurueck geworfen... und die Erinnerungen an den Krieg sind noch sehr gegenwaertig ..... ueberall trifft man auf ehemalige Kindersoldaten und hoert Geschichten von schrecklichen Graeuel, Folterungen, Morden.. Daniel erzaehlt von Fotos, die zeigen, wie sein Bruder bei lebendigem Leib aufgegessen wurde ....

Radio Maria Sierra Leone wird sehr geschaetzt: Nach dem Krieg war es Radio Maria, das einzige politisch unabhaengige Radio hier, das durch Aufklaerung und Information und die Beteiligung von einem Netzwerk von Ehrenamtlichen im ganzen Land die ersten Wahlen friedvoll moeglich gemacht hat.

Die Muttergottes wird diesen Kontinent veraendern - und nur sie kann das tun.
Denn um dienende, gute und nicht korrupte Politiker zu haben, braucht es Familien, in denen die Kinder Werte mitbekommen. Und das ist ein Auftrag von Radio Maria......

Sonntag, 23. Mai 2010

good news

Es tut sich viel:

Mein Bruder waer nach seinem schweren Unfall beinahe schon aus der Reha entlassen worden - allerdings mit schweren Gehirnschaeden und Verlust des Kurzzeitgedaechtnisses.
Aber Gott hat noch was mit ihm vor - nach der lang erwarteten Operation um den Gehirndruck zu verringern macht er erstaunliche Fortschritte und ist schon beinahe ganz der alte!
Ich weiss nicht, wie ich dem Herrn danken soll!!!!
Wie wahr, dass Gott unser Gebet erhoert, wenn wir im Herzen keine Zweifel hegen (Mk 11,24) und dass er bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten fuehrt!! (Roem 8,28)














Noch eine gute Neuigkeit: Die Frequenz in Dar Es Salaam geht in diesen Tagen endlich on air.

Und im July werden wir den ersten Kurs fuer alle englischsprachigen Geschaeftsfuehrer und Administratoren der afrikanischen Radio Marias in unserem Trainingscenter in Dar Es Salaam abhalten.
Also laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren und es wird knapp - ist noch viel zu tun, jedoch morgen brech ich auf nach Westafrika... :)

Montag, 15. März 2010

Mission mit Maria

Welche Freude in meinem Herzen!

Der so lang ersehnt Einkehrtag für Radio Maria Tanzania hat nun aufgrund der Initiative von Paolo endlich statt gefunden. Paolo Taffuri arbeitet seit einem Monat hier in Afrika und ist für die verantwortlich, die Geschäftsführer der afrikanischen Radio Marias zu unterstützen.

P. Thomas Mteji, ein Karmelit, hat für uns diesen Einkehrtag gehalten zum Thema "Mission mit Maria" .... Wer sich in Maria verliebt und sie nah sein lässt, kann nicht anders - er muss einfach Jesus, den Erlöser, zu den Menschen bringen!

Die Muttergottes lehrt uns aus Liebe zu hören, aus Liebe zu beten und zu sprechen und dann auch aus Liebe zu handeln. Die Nähe zu Maria formt uns, prägt uns, lässt uns wachsen und drängt uns schlussendlich wie Paulus: "Wenn ich nämlich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!" (Paulus im ersten Brief an die Korinther 9,16)

Und das kann in Radio Maria spürbar werden....

Samstag, 6. März 2010

Freudenboten aus der Heimat!! :)

'„MUNGU NI MWEMA! - Gott ist gut!“ Das war der erste Satz, den ich auf Swahili gelernt habe, als ich im Februar für drei Wochen zu Besuch bei Johanna Hulatsch in Dar Es Salaam, Tansania, war.

Drei Wochen habe ich gemeinsam mit einer lieben Freundin viel Unvergessliches erlebt, viele neue Eindrücke gewonnen, viele Menschen kennengelernt, unsere Radio-Missionarin Johanna in ihrem Arbeitsalltag begleitet.

Die un-glaubliche Weite dieses Landes - dieses Kontinents, und die Weite und Offenherzigkeit der Menschen hinterlassen Spuren und haben auch meinen Blick und mein Herz geweitet.
Man ist stets willkommen. Auf dem Weg zum Studio von Radio Maria sieht man schon von weitem das große hellblaue Tor mit der Aufschrift: KARIBU Radio Maria Tanzania!'

...soweit ein Auszug aus dem Artikel, den Maria Kotsis für das Programmheft von Radio Maria Österreich geschrieben hat.

Es waren wirklich gesegnete Tage als Maria und Veronika hier waren, um mich zu begleiten und das Land zu erleben. Sie haben mir so vieles hier gelassen.....



Danke für eure Freundschaft, alle Ermutigung, das gemeinsame Gebet und Euer Mithelfen!

Dienstag, 2. März 2010

Besuch von unserem Präsidenten..

Ein bisschen nervös war ich dieser Tage.. aber ich hab mich ganz fest beruhigt :-)

Der Präsident der Weltfamilie ist für zwei Tage hier gewesen - er hat einen Zwischenstopp hier gemacht auf dem Weg nach Mozambique. Es war das erste Mal, dass er die neue Geschäftsführerin von Radio Maria Tanzania, Agnes, getroffen hat und auch sonst ist es lange her, dass er das letzte Mal hier war und es hat sich doch viel getan in der Zwischenzeit.

Glücklicherweise war er mehr als zufrieden mit Agnes, meiner Nachfolgerin, und hat Radio Maria Tansania überhaupt sehr gelobt. Er ist - so wie ich auch - sehr sehr froh, das Radio in so guten Händen zu wissen. Er hat gemeint, das Radio ist wie ein Schiff, dass aus den Turbulenzen in ruhiges Fahrwasser manövriert wurde und jetzt richtig loslegen kann..

Deshalb hat er mir gleich aufgetragen, auch all die anderen afrikanischen Radio Marias zu besuchen, um die Geschäftsführer zu trainieren, die Administration neu zu strukturieren etc. Ich werd mich gleich auf den Weg machen, nachdem das Ausbildungszentrum hier noch ein wenig schläft, denn das Geld für die Trainings ist noch nicht zur Verfügung und auch sonst wird sich hier alles ein wenig verzögern... Es braucht einfach in allen Bereichen viel Zeit und es ist wichtig, dass die Kurse gut vorbereitet werden, um dann auch die gesteckten Ziele erreichen zu können.

Sonntag, 14. Februar 2010

Danke so sehr für Euer Gebet!

Es war eine sehr schwere Zeit und doch war immer die große Hoffnung in unseren Herzen, dass der Herr uns in all dem seine Herrlichkeit zeigen möchte.. und wir haben uns gegenseitig bestärkt mit einem grenzenlosen Glauben, ohne den Gott nichts tun kann!

Und wirklich durften wir Gottes Treue sehen....

Johannes hat alle Operationen, alle kritischen Momente überlebt und immer mehr Fortschritte gemacht, als man ihm zugetraut hätte.

Besonders war der Tag, an dem er hätte 16h lang im Kopf operiert werden sollen.. die Operation wurde wieder und wieder verschoben und alles hat sich ziemlich hinausgezögert. Es war nicht leicht, zu vertrauen, dass das einen Sinn hat.

Ich bin mit meinem Vater auf eine Wallfahrt nach Medjugorje gefahren. Wir haben stundenlang für Johannes gebetet, besonders während dem Heilungsgebet am Vorabend vor der Operation. Ich dachte noch bei mir, wenn Gott will, braucht es gar keine Operation......

Nach dem Gebet haben wir Mama gebeten, im Spital nach zu fragen, wann denn die Operation am nächsten morgen beginnen würde. Sie hat als Antwort bekommen, dass doch keine Operation notwendig ist! Die zertrümmerte Schädelbasis war aus unerklärbaren Gründen dicht geworden und es ist kein Nervenwasser mehr aus dem Gehirn ausgetreten.

Für mich waren diese Wochen ein ganz große Gnadenzeit in der Gott wirklich den Glauben in meinem Herzen erneuert hat!

Ich preise ihn für seine Treue und Barmherzigkeit und bete weiter für meinen Bruder, denn der Weg ist noch lang und es braucht noch viel Geduld.. er lernt zu sprechen, essen, gehen... wie ein 'Neugeborener' :-) Oft ist er noch verwirrt, aber er ist stark und wird diese Zeit der Rehabilitation gut überstehen.

Ich bin so dankbar !

Samstag, 19. Dezember 2009

bitte um euer gebet!

unerwartet hab ich meinen heimflug vorverlegt.
mama und papa haben mich nach hause gerufen - mein bruder johannes hatte einen schrecklichen autounfall.. deshalb bin ich jetzt in deutschland und wache an seinem bett und gehe nicht weg und höre nicht auf zu glauben, dass der herr alles gut machen wird.
er hat ganz schwere kopfverletzungen und die ärzte sind nicht sicher, ob er jemals sich aus dem tiefschlaf wecken lässt und ob sein gehirn noch funktioniert.
bitte betet mit mir, dass gott, der der herr des lebens ist, alles gut macht - auf die fürsprache der muttergottes und des dieners gottes papst johannes paul II (von dem er auch seinen namen hat, als dieser im september 1983 meine heimat mariazell besucht hat und meine mutter vom krankenhaus den hl. vater sehen konnte - da war klar, dass der neugeborene bub johannes paul heissen muss). vielleicht plaudert der johannes jetzt gerade mit ihnen.
und jesus sagt zu uns, wie damals zur schwester des lazarus: "habe ich dir nicht gesagt: wenn du glaubst, wirst du die herrlichkeit gottes sehen?" (joh 11,40)

Dienstag, 1. Dezember 2009

ein neuer auftrag!

eine internationale medienakademie aufzubauen, das ist mein neues projekt...














mit gutem grund, gibt es ja so eine einrichtung in ganz afrika noch nicht.
und an gut ausgebildetem personal mangelt es hier, besonders an technikern.

die weltfamilie von radio maria hat aus- und weiterbildung als eines der hauptziele für die nächsten jahre und noch dazu soll besonders radio maria in afrika gefördert werden.

dieses ausbildungszentrum, das gleichzeitig der hauptsitz der weltfamilie in afrika ist, soll dazu dienen, die mitarbeiter von radio maria aus ganz afrika zu holen und zu schulen und gleichzeitig können auch externe studenten an den kursen teilnehmen.

die regierung, die medien und universitäten in tansania sind begeistert und bereit zur zusammenarbeit. ich leg es wie immer in die hände der muttergottes und folg ihr ganz neugierig....

Montag, 30. November 2009

2days

wie jedes jahr feiern wir ende november die 2 tage in der weltfamilie von radio maria.

jedes jahr ist das ein besonderes ereignis, denn alle radio maria stationen weltweit sind live miteinander verbunden.

radio maria tanzania hat zu diesem anlass besondere feste in allen sendegebieten organisiert.

tief bewegt verlassen wir die region um den kilimanjaro und arusha, das zentrum ostafrikas. die begegnungen mit den hörern lassen radio maria in uns wieder ganz stark zur familie werden. wir hörten zeugnisse der hörer, von denen manche von anderen religionen zum katholischen glauben übergetreten sind, weil sie die begegnung mit der muttergottes einfach nicht mehr losgelassen hat. es sind arme, einfache menschen, die ihren alltag mit radio maria leichter bewältigen genauso wie anwälte, wirtschaftsprüfer und geschäftsmänner, die ehrenamtlich mithelfen und so einen neuen weg gefunden haben, um gott zu dienen.

und ausserdem hatten wir auch noch den auftrag, besser standorte für unsere sendeanlagen zu finden. das erwies sich anfangs als sehr schwierig, aber dann hatte die muttergottes eine geniale überraschung: am zweiten standort haben wir einen berg gefunden, der beide städte abdeckt. also können wir den ersten masten dort lassen wo er ist und die stadt moshi von arusha aus erreichen.. :-)

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Mit Maria Diener der Kirche

IV. Internationaler Weltkongress von Radio Maria in Collevalenza, Oktober 2009

Das Motto "Mit Maria Diener der Kirche" sagt schon viel von dem, was während dieses internationalen Kongresses von Radio Maria besprochen wurde - wie können wir diesem Projekt der Muttergottes und damit der Kirche noch besser dienen?

Ein Höhepunkt war die Teilnahme an der Audienz mit Papst Benedikt XVI. am Petersplatz. Der Papst begrüßt uns:
"Im besonderen begrüße ich die Abgesandten der Familie von Radio Maria, die aus den verschiedenen Kontinenten angereist sind, und ich ermutige sie dieses wichtige Werk im Dienst der Verkündigung des Evangeliums fortzusetzen."

P. Livio Fanzaga, Programmverantwortlicher der Weltfamilie und Programmdirektor von Radio Maria Italien, ermutigt uns:
"Liebe Freunde,
es handelt sich um eine allgemeine Meinung bei der Tatsache, dass der 4. Kongress der Weltfamilie von Radio Maria zahlreiche Früchte getragen hat. Sowohl unter den Obmännern, als auch unter den Priesterdirektoren ist das Bewusstsein darüber, wie wichtig das Projekt von Radio Maria sei, gewachsen. Man hat große Lust verspürt zu erlernen und zu wachsen. Der Heilige Vater hat glaubwürdig und öffentlich mitgeteilt, für wie wichtig die Kirche das Werk Radio Marias zur Evangeliumsverbreitung hält und er hat uns ermutigt weiterzumachen. Es ist bereits das dritte Mal, dass Benedikt XVI. die Mission Radio Marias fördert: Einmal ganz privat in einem Schreiben, sofort nach seiner Wahl zum Papst, und zweimal während der öffentlichen Audienz.


Die Heilige Jungfrau hat uns aus jeder Ecke der Welt zusammengeführt, damit wir ihr gemeinsam in der Realisierung ihres Projektes dienen mögen. Wir müssen uns wie eine einzige große Familie fühlen, weil wir es auch sind.

Unsere Verantwortung ist gewachsen, und dies nicht nur gegenüber unseren Zuhörern, sondern auch gegenüber der Kirche. Wir müssen alle, ein jeder in seinem Bereich, mit Intelligenz, Seriosität und Hingabe arbeiten. Wir stehen im Dienste der Heiligen Jungfrau und wir können sie nicht enttäuschen. Der Geist des Kongresses muss von uns auf unsere Vereinigungen und Arbeitsbereiche übertragen werden. Wir müssen den Menschen Enthusiasmus verleihen und sie durch unser Beispiel anspornen. Es handelt sich um ein ganz besonderes Werk, welches die Madonna in unsere Hände gelegt hat. Wir sollten uns auch sofort wieder an unsere Arbeit machen."

Der President der Weltfamilie von Radio Maria schreibt:
"We must now roll up our sleeves, because all the 58 radios currently operating have dedicated themselves to uniting their efforts to allow us, in three years, to bring our presence in Africa to many more than the current 15 countries covered, with strong action in terms of training and development of the network. The Ivory Coast, Ethiopia, Ghana, Guinea Conakry, Niger and Zimbabwe have already requested our presence. We proceed as always with a great spirit of humility, certain that the Blessed Virgin will always be at our side." Emanuele Ferrario, WF President (WfMagazine, Nov. 2009)

Donnerstag, 1. Oktober 2009

ein engel

ein ganzes jahr haben wir sie gesucht... und oft war da gar kein hoffnungsschimmer.

mein auftrag war ja vor allem anderen, eine geschäftsführerin zu finden und einzuschulen.

eines morgens stand sie plötzlich da und nach dem interview war es klar - das ist sie!

eine woche später (1.9.09) hab ich ihr schon alles übergeben und mein büro geräumt...

so schnell kann das gehen, wenn der himmel will. dann brauchen wir gar nichts mehr dazu tun.

es genügt wirklich, wenn wir unser mögliches tun, auch wenn es fruchtlos scheint - der himmel kann in einem augenblick alles geben!

Sonntag, 13. September 2009

katholisch!

'ein schöner bericht, und kommt richtig katholisch rüber' so das stolze sms von meiner kleinen schwester als sie den bericht in der orf sendung orientierung vom 13.9.09 sieht.


video

radio maria ist viel lebensnaher als man vielleicht annimmt, es ist ganz konkret bei den menschen, in ihrem alltag, in ihren sorgen und herausfordrungen.. und tatsächlich ist das leben in afrika nicht ohne, da tuts gut, ausbildung und praktische infos über hygiene, gesundheit, landwirtschaft, armutsbekämpfung etc. etc. zu bekommen. und das tut radio maria mehr als alle anderen radios und reicht bis zu menschen in den abgelegensten winkeln, bis dorthin, wo kein komerzielles radio interesse hat zu senden.

und die menschen danken es mit ihrer liebe für radio maria und zur muttergottes!

Freitag, 28. August 2009

workshop für unsere missionare

eine gruppe junger männer, darunter auch eine mutige junge frau und eine ordensschwester, alle voll im einsatz für das radio der schönsten aller frauen - für radio maria in tanzania.
für einen dreitägigen workshop haben wir diese mitarbeiter, die für radio maria in ihren regionen alles geben, nach dar es salaam geholt und trainiert.

es waren tage der gemeinschaft und des aufbruchs. viel ist schon geschehen, wunderbar die rückmeldungen der hörer, aber vieles liegt noch vor uns..

und dafür haben wir uns gestärkt im austausch, durch training, durch gespräch auf sendung, durch gemeinsames gebet und eine abschliessende heilige messe, die live von der wiese vor dem studio ins ganze land ausgestrahlt wurde.

nach dieser gemeinsamen zeit wurden unsere jungen missionare wieder in ihre regionen gesandt, um nun mit noch mehr elan radio maria bekannt zu machen und menschen für radio maria zu begeistern. beten wir für sie!

Mittwoch, 15. Juli 2009

good news for dar es salaam!

die gute nachricht für die 5 millionenstadt dar es salaam wird bald auf radio maria tanzania über ukw ausgestrahlt!

die muttergottes hat unsere mühe und unseren glauben belohnt ..

seit vielleicht 10 jahren bemüht man sich und die behörde sagt, selbst wenn eine frequenz in dar es salaam frei würde, hätte radio maria kaum chancen.

doch gegen alle hoffnung haben wir gehofft und gekämpft - wohl wissend, dass die muttergottes immer siegt - und tatsächlich haben wir eine frequenz für dar es salaam zugesprochen bekommen. (wir dürfen auf der frequenz von zanzibar auch in dar es salaam ausstrahlen.) noch bevor ich diesen juli nach italien und österreich aufgebrochen bin hatte ich die baugenehmigung in der hand. das war zwar so abenteuerlich, dass ich beinahe meinen flug verpasst hätte, aber ich dickschädel wollte ohne diese papier nicht weg.... :-)


jetzt warten wir darauf, dass die technik hier ankommt und dann wird sich einiges tun in radio maria tanzania, besonders weil sich ja auch das sendestudio in dar es salaam befindet.
es wird mit vielen neuen hörern und ehrenamtlichen zu ganz neuem leben erwachen.

gepriesen sei der herr!

Samstag, 4. Juli 2009

treffen in tansania?


so das erste email von gabriele konrad, einige monate später kam sie mit ihrem kamerateam um eine reportage für die orf sendung 'orientierung' zu drehen...

Dienstag, 30. Juni 2009

grazie alessandro

vieles haben wir gemeinsam erlebt, erlitten, gefeiert. in wenigen tagen beginnt etwas neues für alessandro - unser kontinentalverantwortlicher für afrika hat einen neuen weg der nachfolge eingeschlagen.. wir werden ihn vermissen. beten wir für ihn, die muttergottes wird ihm immer nahe sein - er hat so viel für ihr radio bewirkt! danke......

Mittwoch, 10. Juni 2009

malawi und sambia

unerwartet hats mich nach malawi und sambia verschlagen.. erst hatte ich keine so große freude, weil so viel zu tun ist, aber dann war es richtig schön und sogar entspannend. was mich so beeindruckt ist, dass jedes radio maria für mich wie eine neue welt ist und doch sind da so viele gemeinsamkeiten und wir sind wirklich eine familie.
gemeinsam mit meinem wirtschaftsprüfer haben wir versucht, ratschläge für die administration der radios zu geben, haben ein buchhaltungsprogramm installiert und die mitarbeiter trainiert.
die reise von mangochi nach chipata mit dem auto - entlang der grenze zu mosambique - hat der seele gut getan. eine gegend mit zarten farben, vorsichtigen hügeln und schlichter schönheit.
die menschen sind unglaublich freundlich.. eine stunde haben wir an der straße in malawi verbracht, weil der neugewählte präsident mitten auf der strasse eine rede gehalten hat. dann sind wir nachts in chipata angekommen, aber es war nichts zu sehen von einer stadt. seit tagen gab es hier keinen strom, erst am letzten tag unseres aufenthalts gab es mehr als kerzenlicht.
in sambia ist radio maria derzeit nur im osten zu hören, während das radio in malawi fast das ganze land erreicht. ich bete, dass die radios rasch weiterwachsen können - die leute lieben radio maria so sehr.. was für eine kraft für ihr leben!

Dienstag, 5. Mai 2009

da muss die himmelmami ihr hände im spiel gehabt haben

ich muss euch eine sehr nette geschichte erzählen:

ich hab eine neue mitarbeiterin, eine ganz liebe. sie hatte gestern ihren ersten arbeitstag. am abend ist sie in mein büro gekommmen, um mich zu fragen, ob ich diejenige war, die ihr im november 2007 einen rosenkranz geschenkt hat..

ich war 2007 das erste mal in tansania. an einem der letzten tage hab ich im buchladen der erzdiözese ein paar karten gekauft. lucy hat damals dort gearbeitet. ihr ist mein bunter, selbstgeknüpfter rosenkranz am handgelenk aufgefallen und ich hab ihn ihr spontan geschenkt. er war mir sehr lieb.. und nachher hats mich beinahe (!) gereut ;-)

gestern abend fragt sie mich, ob ich es war, die ihr damals den rosenkranz geschenkt hat.. sie hatte sich wieder erinnert........

(ps: ich hab damals im buchladen einen neuen rosenkranz aus wunderschönem schwarzen holz gekauft, es war der letzte und ich hab mich sehr darüber gefreut. als ich rausgekommen bin aus dem geschäft hat ein priester den rosenkranz an meinem handgelenk gesehen und bewundert und.. ich hab ihn ihm schweren herzens geschenkt. ich dachte mir, jetzt erst recht .. oder so ähnlich.. grins. einfallsreich wie die muttergottes ist, kann ich mich also auf weitere überraschungen freuen...... )

Montag, 13. April 2009

freu dich, du himmelskönigin


kristo amufufuka! amefufuka kwelikweli, haleluya!
ihr werdet bestimmt erraten was das heisst - jesus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden, halleluja!

welche freude.... licht und hoffnung .. SIEHE ICH MACHE ALLES NEU!


der herr durchdringt durch seinen tod und seine auferstehung das leben und den tod und ein neuer tag bricht an, sein reich kommt, er stirbt um für immer in uns zu leben und uns zu neuem leben zu erwecken.. ? *schwärm*

bis 2 Uhr morgens haben wir hier auferstehung gefeiert.. wunderbar und festlich: die kirche voller blumen - ein fast betörender duft, wunderschöne lieder - teils bekannte melodien, teils ganz afrikanisch, ein chor mit etwa 60 sängern hat das halleluja von händel gesungen.. etwa 40 taufen von jugendlichen und erwachsenen, 10 hochzeiten..
und große freude. ich möchte zu ostern am liebsten mit allen tanzen und jubeln!
wir werden nie völlig erfassen können, was dieses fest tatsächlich zu bedeuten hat. was es heisst, dass gott seinen einzigen sohn hingibt um uns zu erlösen.

Samstag, 11. April 2009

hoc est hodie..


dieser tag ist heute..

der herr gibt sein leben für uns hin. verweilen wir mit maria unter dem kreuz und bestaunen wir gemeinsam seine liebe,
versuchen wir nachzuahmen, erlauben wir ihm, für uns - für dich, für mich - sein leben zu geben.......
nach dem reichtum seiner gnade.. (eph 1,7)

bitten wir IHN, dass er unsere schuld, alles was wir sind mit hineinnimmt in seinen tod, dass er uns reinigt, dass wir mit ihm als neue menschen auferstehen.. ersehnen wir seine auferstehung!

GESEGNETE OSTERN!


ps: wenn ihr zeit habt, lest die predigten von papst benedikt in diesen tagen - sie haben's in sich ;-)
http://www.kath.net/

"Der Kelch gefüllt mit dem Wein seiner Liebe. Der Kelch bedeutet Hochzeit: Nun ist die Stunde da, auf die die Hochzeit von Kana geheimnisvoll hingedeutet hatte. Ja, die Eucharistie ist mehr als Mahl, sie ist Hochzeit. Und diese Hochzeit beruht auf der Selbstschenkung Gottes bis in den Tod hinein."
(Benedikt XVI., Gründonnerstag09)

Freitag, 20. März 2009

heute kann ich helfen..


Wir wollen den Herrn lieben mit ganzem Herzen und ganzer Kraft, und er sagt uns auch, wie wir das tun sollen – indem wir ihn im Nächsten entdecken, ihn im Nächsten lieben, aufnehmen, helfen, trösten, zu Essen geben… Ich spüre, wie mein Herz sich verkrampft und eine Antwort sucht: Herr, wie kann ich dich noch mehr lieben und noch mehr dein Wort befolgen – besonders hier in Afrika, besonders in dieser Fastenzeit?

Ich habe alles im Überfluss… Ich esse, lebe, genieße, konsumiere in dem Wissen, dass gleich neben meinem Haus Menschen sind, die hungern und zuwenig haben; dass rund um mich und auf dem ganzen Kontinent Menschen sind, die Not leiden.

Ich weiß, dass ich helfen möchte, dass ich mich ganz verschenken möchte. Bestimmt zählt diese Sehnsucht nach Hingabe. Und doch merke ich, dass wir in dieser Zeit gerufen sind, den ganz konkreten Schritt zu setzen und in unserem Alltag uns bewusst für den Verzicht zu entscheiden.

Nein, wir können deshalb nicht alle satt machen, schon gar nicht hier. Ich kann nicht einmal für jene, die Tag für Tag vor meinem Haus sitzen – ohne Arbeit, ohne Geld… – eine Lösung finden, ohne meine Mission und Sendung zurück zu lassen. Wir können nicht alle satt machen, nicht alle Kranken und Gefangenen besuchen. Nicht einmal in Europa können wir alle Fremden und Obdachlosen aufnehmen – und schon gar nicht die Not aller Herzen lindern. Aber es ist gut, dass das weh tut. Und niemand verlangt, dass wir allen auf einmal helfen müssen.

Also fang ich wieder klein an: Was kann ich weglassen? Wo kann ich helfen? Wie kann ich trösten? Heute kann ich jemanden finden, dem ich helfen kann; jemanden, in dem ich Jesus sehen kann.

Wenn meine Nachbarin auf das Frühstück verzichtet oder nur kaltes Wasser bereitet für sich und ihre Familie, um mit einem Stück Kohle auf ihrem Ofen vor dem Haus einen ganzen Tag (also für Mittag- und Abendessen) auszukommen, und ich mich ärgere, weil ich keine Schokolade habe, dann ist das ja wirklich beschämend!

Machen wir also unsere Augen auf, und bereiten wir in unserem Leben und unseren Herzen dem Herrn eine neue Heimat. Eine bescheidene Heimat, eine einfache, liebliche Heimat, damit er bei uns bleibt und sich wohlfühlt…

Die Muttergottes kann uns dabei helfen. Manchmal denke ich an ihr Heim in Nazareth, stelle es mir schön und bescheiden vor und bitte sie, auch bei mir Ordnung zu machen… Sie will ich um Rat fragen und so versuchen, mich von manchem zu trennen, was ich eigentlich nicht brauche, und noch viel mehr auf die Not der anderen zu achten und Jesus in ihnen zu sehen. Und mit Bruder Franziskus die geliebte Schwester Armut umarmen, die uns zu so großer innerer Kraft helfen kann.

Verzichten ist wirklich oft ein Kraftakt! Und um kräftig zu werden, braucht es wie immer vor allem Training. Jetzt ist also die Zeit zum „trainieren“. Oft ist der Trainingsplan allzu ehrgeizig, aber nur Mut! – und das sag ich jetzt vor allem zu mir selber: Der Herr sieht unser Mühen und verspricht den „Gerechten das ewige Leben“ (Mt 25,46).

Der Himmel wartet! Darum wollen wir kämpfen und durch die Wüste gehen, um das Licht der Auferstehung zu sehen.

Montag, 2. März 2009

rückenwind..

Meine Mama war bei mir!!!!!! Und meine kleinste Schwester, sie fehlt mir eigentlich fast am meisten .. es war so schön, meine kleine Welt mit ihnen zu teilen, ihnen zu zeigen, wo und wie ich lebe und was so los ist.

Wir konnten auch eine gemeinsame, erfolgreiche Reise nach Mahenge - ins Landesinnere - machen. Das war wirklich etwas besonderes. Mama war beeindruckt von der fruchtbaren Gegend und der Bescheidenheit des Lebens - und vom Bischof. Er ist wirklich eine besondere Persönlichkeit! Erfolgreich war die Reise deshalb, weil wir einen sehr sehr gut geeigneten Platz für eine Solarsendeanlage gefunden haben. Ganz hoch oben auf über 1.250 Meter Seehöhe wird das Radio sehr weit reichen, das ganze Tal und die nächste große Stadt (Ifakara) abdecken und ausserdem gibt es dort noch kein anderes Radio und das ist immer besonders aufregend und besonders wertvoll..

Und dann war Barbara (Freundin, Kollegin und Mitarbeiterin von Radio Maria Österreich - und überhaupt ist ihr Herz größer als sie selber) auf Besuch! Es war so schön, gemeinsam zu arbeiten, zu beten, zu singen. Jesus weiss schon, warum er seine Jünger meist zu zweit aussendet! Sie fehlt mir schon....

Wir haben mit Hilfe der Techniker aus Italien die Sendeanlage am Kilimanjaro auf Sendung gebracht. Große Freude!
Und ich weiss mich mit ihr und auch mit Radio Maria Österreich (Barbara hat so viel erzählt) jetzt noch mehr verbunden!!


Gestern hab ich zum ersten Mal ein Email von Mama bekommen (sie ist sonst nicht so ein 'Computer-freak' ;-) .. hab mich so gefreut!!

"liebling! wie geht es dir? barbara ist ja vermutlich schon abgereist. hast du noch immer so viel stress oder sind auch die techniker schon nach italien zurückgeflogen? für uns war der flug und alles sehr schön und problemlos, weniger problemlos ist die umgewöhnung auf europäische zustände - dieser unnötige überfluss! katharina und ich bemühen uns besonders jetzt in der fastenzeit, bescheidener zu leben (ohne dass wir deshalb etwas vermissen müssen). wir schätzen alles viel mehr! papa ist sehr glücklich, dass wir wieder hier sind. ich habe während des fluges noch lange nachgedacht.. und ich bin zu der erkenntnis gekommen , dass dich die muttergottes und jesus auf jeden fall beschützen!!! hab auch am morgen am tag unseres abflugs eine interessante erfahrung in der kapelle nach der hl. messe gehabt: ich habe jesus ganz innig gebeten, dass er dir einen starken schutzengel gibt, auch meinen liebling den hl. erzengel rafael habe ich sehr "bekniet"- plötzlich hatte ich das gefühl, dass jesus (oder rafael) mir sagt, dass du zwei schutzengel hast einen links und einen rechts und dass der hl. rafael noch über sie wacht - ich glaub nach dem was wir bei der fahrt zum flughafen erlebt haben, dass da was dran ist! bitte sende uns die e-mail adresse von f. chrysanthus , f. aloysi und vom bischof (falls es eine gibt).

bussis von mama und kathi

Freitag, 13. Februar 2009

good news

ja wirklich, alles wird gut!
Danke für euer Gebet - alle unsere Sendeanlagen laufen wieder....
Und der Präsident der Weltfamilie, Emanuele Ferrario, ist heut morgen hier um uns zu helfen. Ich bin sehr froh!
Und ich hab ein gutes Gefühl, ich glaub, wir können wieder einen großen Schritt nach vorne machen. Das müssen wir auch. Wir dürfen wirklich nicht ruhen solange es noch Menschen gibt, denen niemand von der Liebe Gottes erzählt hat.
Vergangenes Wochenende war ich in Mahenge - im Landesinneren, man fährt ziemlich lang um auf einem sehr hohen Berg anzukommen auf dem ein 'verträumtes Städtchen' liegt und danach ist so gut wie nichts mehr - naja, nicht nichts.. die Straßen enden und die Weite des Selousparks beginnt.
Wir durften beim Bischof wohnen und viel Zeit mit ihm verbringen. Er ist ein sehr beeindruckender und bescheidener Mensch. Und er freut sich so auf Radio Maria. Es wird das erste Radio sein, dass in dieser Gegend hörbar ist.
Es wird ein Segen sein.....
Signore Ferrario hat erzählt, wie er erlebt, dass auf der ganzen Welt Menschen ihr Leben ändern, weil sie Radio Maria hören. Und dass er glaubt, dass das Radio der Teil eines wunderbaren Plans der Muttergottes ist um die Welt zu erneuern. Seine Liebe und sein starker Glaube sind ansteckend!

Montag, 2. Februar 2009

was für ein montag...


Manchmal gibt es Montage, an denen die Decke einstürzt. So einer ist heut. Ich komm ins Büro um lauter Hiobsbotschaften zu vernehmen - 4 Sendeanlagen sind ausgefallen, kaputte Maschinen, kein Strom, kein Internet, kein Geld... Aber ein Problem nach dem anderen - es gibt für alles eine Lösung.
Ich habe keine Reservetransmitter mehr. Und auch im Studio hier hatten wir übers Wochenende ein Problem, aber immerhin ist dieses schon gelöst und die Befürchtung, dass wir das Radio ganz abdrehen müssen war umsonst.
Aber wenn Sendeanlagen ausfallen, sollte das nicht einmal Minuten dauern, um den Schaden zu beheben.. und jetzt braucht es wohl Tage oder Wochen....
Ich konnte zwar ein paar gute Techniker auftreiben, aber ich kann ihnen nicht einfach erlauben, dass sie an unseren Maschinen herumschrauben, weil sie sie noch nicht kennen und erst eine Einschulung brauchen. Die Techniker aus Italien können auch nicht von einen Tag auf den anderen hierher kommen und das Hauptproblem sind die Ersatzteile, die man hier nicht bekommen kann. Als hätte ich sonst keine Probleme........

Naja, es ist ja das Radio der Muttergottes und wenn wir nicht weiterwissen, dann muss sie sich halt auch was einfallen lassen ;-)

Ich weiss schon, dass sie manchmal eine Humor hat, den ich nicht ganz versteh.. aber ich lieb sie trotzdem -- und wie!!!

Samstag, 31. Januar 2009

was brauchen wir wirklich?

Jetzt hab ich lang nichts hören lassen.... Es war zu viel los hier! Ein Freund hat schon gefragt, ob ich - ganz in der katholischen Tradition - den blogspot bis Lichtmess weihnachtlich halte *schmunzel*
Also .. ich leb noch!
Ein wirklicher Grund war, dass ich keine Fotos mehr machen kann, weil mein Reisegepäck verloren gegangen ist. Auch mein Handy wurde mir gestohlen und so hab ich nichts mehr von all diesen wichtigen Sachen - auch kein Aufnahmegerät ...
Nun, der Laptop ist noch da!
Und bei der Gelegenheit ist mir wieder einmal aufgefallen, dass wir so vieles eigentlich gar nicht brauchen und dass ich wirklich alles hab. (Und bald hab ich auch wieder neue Lieblingssachen, die ich überall hin mitnehmen kann .. bis sie wieder verlorengehen.)
Und wenn ich dann die Frauen hier am Land anschaue, wie sie mit Mühe den großen Wasserkrug am Kopf tragen, um zu Waschen und am Rücken die Kohle um zu Kochen, wobei sie sich bemühen, mit einem Stück Kohle den ganzen Tag auszukommen.... Dann fühl ich so viel Mitleid mit uns undankbaren Europäern. Erst gestern hat mir eine liebe Freundin gesagt: "Wie kann man nur daran zweifeln, dass es Gott gibt? Vielleicht könnt ihr ihn in Europa vergessen, weil ihr alles habt... Aber wir hier in Afrika, wir brauchen ihn und er ist immer da!"

Mittwoch, 24. Dezember 2008

ich stehe staunend vor dir!

As the mercy of the eternal Love became boundless, in the middle of the night, His Light became a Child.


Like this the infinite became so small, the incomprehensible became comprehensible, the almighty became weak ... to make us learn how to love!
Blessed Christmasdays!

...ER kommt als kleines Baby - wir können es nicht fassen,
darum lasst uns staunen, anbeten, lieben....
Und ER wird in uns wohnen und wir werden seine Wunder sehen und seine Werke tun!
XAIRE! Welche Freude!!

Gesegnetes Weihnachtsfest!



Dienstag, 16. Dezember 2008

Im Süden....

Ich bete um Weihnachtsgnaden für die Menschen, denen wir hier im Süden von Tansania begegnet sind.

DAS geistliche Zentrum von Tansania ist immer noch Ndanda, wo deutsche Benediktinermönche ein Kloster, naja fast eine kleine Stadt, aufgebaut haben. Der Abt hat uns begleitet auf das Makonde Plateau. Die kleinen Dörfer dort mit ihren einfachen Lehmhütten, kleine Kapellen und Kirchen sind wunderschön. Aber ob ich hier leben möchte? Nur von dem was auf dem Feld wächst...

Wir finden hier einen geeigneten Platz für unsere Sendeanlage.
So wird die Reichweite in etwa aussehen:

Neben Ndanda, Masasi und der schönen Stadt Mtwara am Ozean waren wir auch im untersten Teil des Selous Parks. Dort sind wir so viel Hoffnungslosigkeit begegnet. Kinder und Erwachsene arbeiten in Minen, werden ausgebeutet und arbeiten in höchster Lebensgefahr - oft brechen Stollen ein und niemand macht sich die Mühe, die Verschütteten auszugraben... die Kirchen, die ich sonst überall in Afrika als das "Schmuckstück" des Dorfes und - wenn auch einfach - immer mit so viel Liebe gepflegt vorgefunden habe, sind hier schmutzig und fast ein wenig schaurig. In Nachingwea kommen wir zurecht als gerade ein Dieb auf der Straße verbrannt wird. Ich wusste, dass das 'üblich' ist, aber .. es mit eigenen Augen zu sehen hat mich so mitgenommen, dass ich tagelang daran denken musste. Wie viel ist ein Menschenleben wert?

Warum kann die Korruption hier nicht ein für alle mal bekämpft und ausgerottet werden? Sie reicht bis in die kleinsten Lebensbereiche der Menschen hier und findet ihren Gipfel bei den ganz "Großen". Es tut so weh.

Von Advent und Weihnachten merkt man hier nichts.
Auch in der Stadt oder in den Kirchen gibt es kaum Zeichen, kaum Bräuche.

Bin froh, bald nach hause zu fahren....

Freitag, 12. Dezember 2008

Bin gerade in Mtwara..... wow, hier ist es schoen und friedlich ..
so sauber, es gibt ueberhaupt kaum Autos - wie in einer anderen Zeit.
Morgen geht's weiter nach Ndanda und Masasi. Bitte helft mir beten, damit wir den richtigen Platz fuer die Solarsendeanlage finden... gar nicht einfach!
DANKE!! :-)

Montag, 1. Dezember 2008

Manchmal gibt es Montage, an denen die Decke einstürzt. So einer war heut morgen. Ich komm ins Büro um lauter Hiobsbotschaften zu vernehmen - Sendeausfälle, kaputte Maschinen, kein Strom, kein Internet, kein Geld... Aber ein Problem nach dem anderen - es gibt für alles eine Lösung. Momentan weiß ich nicht, wovon ich die Löhne und die Stromrechnungen bezahlen soll. Ich warte auf die Unterstützung aus Italien, aber ich weiß, dass auch die Weltfamilie kein Geld hat… (Alessandro, der Verantwortliche für Afrika, hat die letzen Flüge von seinem privaten Geld bezahlt.) Und dabei haben wir noch so viel vor!

Bitte helft mit, wenn ihr eine Möglichkeit habt, die Projekte von Radio Maria zu unterstützen!
Vielleicht könnt ihr eine Sammlung machen für Radio Maria Tansania und unsere Arbeit hier?
Die Bankverbindung: ASSOCIATION OF RADIO MARIA, ACCOUNT NUMBER: 02J1042992800,

Vielleicht möchtet ihr sogar eine Solar-Sendeanlage adoptieren?
Muss doch großartig sein, wenn man hier sein Geld anlegen kann mit der Gewissheit, dass die Rendite unglaublich ist: Tausende Menschen können in einem entlegenen Teil Afrikas Radio Maria hören, mit Radio Maria beten, Informationen wie Nachrichten aber auch Bildung über Landwirtschaft, Gesundheit, etc. bekommen und wie überall auf der Welt kann Radio Maria ihr Leben verändern. Wenn ihr da Interesse habt, schreibt mir ein Email: johanna@radiomaria.at. Weitere Infos auch unter www.radiomaria.org.

Noch eine Frage: Vielleicht habt ihr Kontakte zu Institutionen, die mit Radio Maria in Afrika kooperieren könnten? Wir haben hier ein Trainingszentrum für ganz Afrika angemietet von einer katholischen Gemeinschaft (gegen einen symbolischen Mietzins) in dem wir nun Vortragsräume, Studios, Multimediaraum, Übernachtungsmöglichkeiten etc. einrichten und wo die Mitarbeiter der afrikanischen Radio Marias ausgebildet und trainiert werden sollen, wo aber auch immer externe Leute an Trainings und Ausbildungen teilnehmen können. Geführt wird es großteils von Ehrenamtlichen, von Spezialisten, die bereit sind, ihr Know-How zur Verfügung zu stellen und von italienischen Zivildienern. So wird Radio Maria auch seinem Bildungsauftrag hier in Afrika noch mehr gerecht werden. (Wir haben dazu eine religionsunabhängige NGO gegründet, damit auch ‚neutrale’ Institutionen kooperieren können.)

Samstag, 29. November 2008

2 days mit Radio Maria

Zwei meiner Lieblingstage im Jahr sind die zwei Tage mit der Weltfamilie von Radio Maria, die wir jährlich Ende November feiern und wo alle 60 Radio Marias weltweit zusammen geschalten sind. Heuer hab ich sie noch einmal ganz anders erlebt. Wir hatten hier in Afrika zwar nicht so viele internationale und kontinentale Zusammenschaltungen, wie etwa in Österreich und ich war heuer auch redaktionell kaum beteiligt, aber als ich Freitag abends mit dem Auto unterwegs war konnte ich im Autoradio mit Österreich und Deutschland mitbeten, meine Freunde im Radio hören, in vielen Sprachen, auch auf Deutsch… Da konnt ich die Tränen kaum zurückhalten! Schon unglaublich….. es ist ein Wunder, ganz klar. Die Muttergottes hat mit Radio Maria das größte internationale Netzwerk geschaffen, größer als jedes andere Radio, und vereint uns im Gebet. Radio Maria erreicht über UKW mehr als 300 Millionen Menschen und es werden täglich mehr als 20 Millionen Rosenkränze gebetet. Was für eine Kraft! Sie möchte Radio Maria wirklich verwenden, um die Welt zu verändern. Und es beginnt – mitten unter uns!
Amen :-)

Donnerstag, 27. November 2008

my mission

Jetzt bin ich schon mehr als drei Monate hier. Ich erinnere mich an die Worte von Präsident Ferrario – in den ersten drei Monaten wirst du lernen und dann kannst du richtig los legen. Vielleicht hab ich schon früher richtig losgelegt, aber andrerseits.. sind wir ja immer noch dabei an der Basis zu bauen und die Grundsteine zu legen, damit Radio Maria in Tanzania seine große Mission noch besser erfüllen kann.
Wir müssen vor allem das Bewusstsein schaffen, dass Radio Maria Tansania den Menschen hier gehört – ein Geschenk der Muttergottes, das sie ihnen anvertraut, das sie aber auch unterstützen, um das sie sich auch kümmern müssen. Und ich glaube so fest an dieses Projekt. Ich bin sicher, dass es funktionieren kann, dass Radio Maria Tansania sich durch die Spenden der Hörer hier finanzieren kann - denn obwohl die Menschen hier arm sind, sind sie doch bereit zu geben! Und sie lieben Radio Maria so sehr! (Hab entdeckt, dass man in manchen Gegenden – besonders dort, wo Radio Maria das einzige Radio ist – die Radiogeräte ‚Radio Maria’ nennt. Die Menschen gehen also ins Geschäft, um ein ‚Radio Maria’ zu kaufen … :-) )
Vor drei Jahren hat es eine Erhebung gegeben und dabei ist herausgekommen, dass wir an die fünf Millionen Tageshörer haben. Jetzt haben wir drei neue Frequenzen und sollten mehr als 25% der Bevölkerung erreichen.. man kann sich ausrechnen, wie viele das sind bei 40 Mio. Einwohnern! Und wir arbeiten an der weiteren Ausbreitung.
Wenn also viele viele bereit sind, wenig zu geben, ist es möglich, dass der normale Sendebetrieb finanziert wird. Es ist mehr ein logistisches Problem.

Ganz wichtig war das Finden neuer Mitglieder im Verein – es sind jetzt 12. Wir haben also einen neuen Verein, einen aktiven Vorstand und einen neuen Präsidenten. Bin sicher, dass das Radio nur gut funktioniert, wenn da auch ein Vorstand ist, der es wirklich leitet und führt. Helft mir bitte für die neuen Verantwortlichen und ihre Arbeit zu beten.

eine Schnur zur Mutter

Ich hatte wieder Besuch aus Italien von der Weltfamilie. Und damit ist ein arbeitsreiche und beinahe schlaflose Woche vorbei gegangen. Wichtige und gute Tage für Radio Maria Tansania! Bin müde aber sehr froh!

Paolo Taffuri hat für die zwei Tage in der Weltfamilie von Radio Maria (Freitag 28.11. und Samstag 29.11.) über die Bedeutung des Rosenkranzes in Afrika recherchiert:

"Die Marienverehrung in Afrika ist sehr stark. Die Verbindung zur Madonna ergibt sich zum großen Teil daraus, dass sie Frau und Mutter ist. Maria als Lebensspenderin, als diejenige, die dem Erlöser das Leben geschenkt hat, in der afrikanischen Kultur verbunden mit dem Kreislauf des Lebens und der Natur. Angela, eine Mitarbeiterin von World Family of Radio Maria in Tansania hat mir erklärt, wie die afrikanische Frau, die selbst Leben schenkt, in der Madonna eine Gleichgestellte findet, eine Reise- und Lebensgefährtin, die Trost spendet und unterstützt in den schwierigen Momenten des Lebens, denn sie weiß, welchen Schmerz eine Frau und Mutter erleidet. Maria ist auch diejenige, mit der man das Leben feiert und sich über eine Geburt freut, ihr dankt man für die kleinen und großen Gaben, welche die Afrikaner jeden Tag erhalten, denn auch sie freute sich über die kleinen und großen Freuden des täglichen Lebens und war dankbar. Die Madonna ist eine Gefährtin auf dem Weg und eine Führerin, deren Anwesenheit stets wahrgenommen wird. Als Frau und Mutter blickt sie direkt ins Herz der Afrikaner. Doch nicht nur das. Das Leben, das Maria auf der Erde führte, ist dem Leben vieler afrikanischer Frauen ähnlich. Es ist ein Leben voller Einfachheiten: Die Hausarbeit, das Erziehen der Kinder, der Mann, den man liebt und umsorgt, und dann die Verwandten, Freunde, Nachbarn, die Beziehungen innerhalb der Gemeinde. Die katholischen Frauen in einem Großteil Afrikas nehmen die Madonna als eine von ihnen wahr, eine, die all das erlebt hat, was sie jetzt auch erleben, dieselben Erfahrungen, die sie auch jetzt noch mit ihnen gemeinsam macht. Sie ist also eine Weggefährtin. Mit ihr fühlen sie sich niemals einsam.

Und das gilt nicht nur für die afrikanischen Frauen. Oftmals sehen die Jugendlichen Maria als eine wahre Mutter, besonders diejenigen, denen eine leibhaftige Mutter verwehrt blieb. Wie man weiß gibt es in Afrika unterhalb der Sahara die größte Rate an Waisenkindern. Viele von ihnen wenden sich an Maria als Mutter, als diejenige, die sich ihrer als Einzige annimmt. Ihr vertrauen sie ihre Träume und Sorgen an, ihre Wünsche und Ängste, ihren Kummer und ihre Freuden.

Deshalb ist der Rosenkranz ein Gebet, das man oft antrifft: In der Kirche, den Häusern, bei den Begegnungen der kleinen Kirchengemeinde. Vater Eugene, der Direktor von Radio Maria Ruanda hat mir davon erzählt, wie weit verbreitet die Gebetsgruppen sind, die den Rosenkranz beten. Nicht nur in den kleinen Kirchengemeinden, sondern auch in den Bewegungen und in Gruppen von Familien und Jugendlichen.

Der Rosenkranz ist das Gebet aller, besonders der Armen. Es ist das Gebet der Einfachheit, das alle aufsagen können, das Gebet, mit dem die Armen ihr Leben der Madonna anvertrauen. Niemand ist so arm, dass er den Rosenkranz nicht beten kann, denn während die Messe oder das Lesen des Wort Gottes einen gewissen intellektuellen Einsatz erfordern, ist dies für den Rosenkranz nicht der Fall. Und das ist auch einer der Gründe, weshalb der Rosenkranz das Hauptgebet Vieler geworden ist, der einfachste Weg, der Moment, in dem die Distanz zwischen Himmel und Erde sich verringert. Er ist auch das Gebet, das alle vereinigt, Reich und Arm, Gebildete und Ungebildete, er ist das Gebet, mit dem sich alle vor Gott gleich fühlen.

Die Hingabe an Maria und den Rosenkranz in Afrika lässt sich auch an fühlbaren und sichtbaren Zeichen unter den Menschen erkennen: Nicht selten trifft man Personen, die den Rosenkranz um den Hals tragen, ganz zu schweigen von denen, die an den Rückspiegeln der Autos aufgehängt sind. Viele tragen ihn, auch wenn sie das Gebet nicht vollständig kennen. In Tansania gibt es sogar Straßenhändler, die den Rosenkranz verkaufen. Ich glaube, dies ist eine der Bestätigungen dafür, dass der Rosenkranz ein wichtiger Bestandteil im Leben der Afrikaner ist.“